Mitte Dezember 2011 erschienen:
Buch
"otl aicher.gestalter"
Guten Tag!
Herzlich willkommen auf der Internetseite
http://www.rotismuehle-aktuell.de
Diese Internetpräsenz befindet sich noch im Aufbau.
Mehr: bald:
Klicken Sie diese Seite bitte immer mal
wieder an.
Danke!
20. März 2012:
Frühlingsanfang in Rotis
Ab Heute darf sich Rotis mit Fug und Recht
"Energiedorf" nennen.
Denn ein neues Sonnenstrom-Kraftwerk
auf dem Dach von Martin Brack/Rotis
liefert mit über 200.000 Kilowattstunden
Elektrizität pro Jahr mindestens drei mal mehr Strom,
als Rotis insgesamt verbraucht.
Derzeit drücken Bracks Module
pro Tag etwa 1.000 Kilowattstunden
ins Stromnetz, berichtet Martin Brack.
13. Mai 2012
Heute wäre Otl Aicher
(13. Mai 1922- bis 4. September 1991)
90 Jahre alt geworden.
Da fragen sich manche: "Was wurde aus
Rotis?"
Mit ein Grund für Christine Abele-Aicher
und Julian Aicher, am 3. Mai ehemalige
Beschäftigte, die für und in Otl Aichers Rotiser
Betriebe(n )1972-1991 gearbeitet hatten,
auf Freitag, 11. Mai, 19.30 Uhr zu einem
kleinen Umtrunk ins Haus Rotis 5/2
ein zu laden (Anmeldung bis 8. Mai
erbeten).
Andere, die sich bei Christine Abele-Aicher
und Julian Aicher auf eine Tasse Kafee
anmelden möchten, sollten dies vor
10. Mai tun - Samstag, 12. Mai ab
16.oo Uhr wären Christine Abele-Aicher
und Julian Aicher dafür in Haus Rotis 5/2.
Der "verein otl aicher rotis" veranstaltet
am Samstag, 12. Mai zusammen mit dem
HfG-Archiv Ulm mehrere Vorträge in
der "Rotisserie" Rotis.
Im Gebäude der ehemaligen "Hochschule
für Gestaltung" (HfG) Ulm (Am Hochsträß 8)
zeigt da HfG-Archiv ab 13. Mai in einer
Ausstellung Arbeiten von Otl Aichers Büro
zu den Olympischen Spielen München
1972.
(v o r v o r v o r v o r v o r v o r) g e s t e r n , h e u t e , m o r g en
Am 9. Mai schrieb die Bad Schussenrieder
Buchverfasserin Hannelore Nussbaum ins
Gästebuch von Christine Abele-Aicher und
Julian Aicher:
"
Die Hängematte
In Rotis gibt es eine Hängematte,
ausgespannt zwischen zwei Bäumen.
Zum Träumen.
Sich erinnern.
Da ist meine Zeit in Ulm.
Prägende Jahre.
Die Begegnung mit Otl Aicher.
Ich bin 18 - und ein bisschen
verrückt wie alle ...
In Rotis gibt es eine Hängematte
für mich.
Ausgespannt zwischen gestern und heute.
Zwischen Hochsträß* und Allgäu.
Auf dem Tisch ein Glas Wein,
auf meinem Teller eine Quiche -
Wohnt das Paradies nicht gleich um die Ecke?
Danke, Christine!
Danke, Julian!
"
* Hochsträß = Gelände, auf dem die
ehemalige "Hochschule für Gestaltung" (HfG)
steht.
D a s W e t t e r
im Anwesen Rotismühle
v o m n a c h w i n t e r l i c h e n
A p r i l b i s z u m
e r s t e n (?) S o m m e r t a g a m
2 8 . A p r i l:
Dienstag, 24. April 2012
7.28 Uhr
plus 6,1 Grad zelsius
durchgehend bewölkt
Starkregen.
(Offenbar in der Nacht vom
23. auf 24. April hat es in Rotis
rund 7 Liter geregnet.)
Ab 8.20 Uhr schwächt sich der
Regen ab - um 13.45 Uhr ist es
niederschlagsfrei. Die Wolkendecke
wirkt etwas heller als morgens.
Ab etwa 16.oo Uhr scheint
stellenweise die Sonne erkennbar
durch die Wplkendecke - ab
18.oo Uhr stellenweise blauer
Himmel, dann wieder Regen;
Mittwoch, 25. April 2012
6.58 Uhr
plus 3 Grad zelsius
52% Luftfeuchtigkeit
(bis auf 2 Kondensstreifen)
wolkenloser Himmel.
Um 14.14 Uhr nur noch etwa ein
Drittel der Himmelsfläche blau bei
plus 20 Grad zelsius. Um 16.48 Uhr
plus 20,6 Grad zelsius;
Donnerstag, 26. April 2012
8.25 Uhr
plus 12 Grad zelsius
55 % Luftfeuchtigkeit
zu etwa 70-80% blauer Himmel -
durchzogen von einigen Kondensstreifen
und Kondensstreifen-ähnlichen Wolken.
Freitag, 27. April 2012
15.oo Uhr
plus 21. Grad zelsius
zu etwa 50% blauer Himmel, sonst diesig
niederschlagsfrei
35% Luftfeuchtigkeit.
Samstag, 28. April 2012
8.12 Uhr
plus 16 Grad zeilsius
weitgehend blauer Himmel
kein Niederschlag.
Gegen 14. oo Uhr erreicht der
Temperaturmesser plus 28. Grad
zelsius. Am späten Nachmittag
leicht windig.
Die über 100 (?) alte Esche vor dem
Haus von Christine Abele-Aicher
und Julian Aicher zeigt erste grüne
Triebe. Gewöhnlich tut sie dies
im Juno.
Die Genannten versuchen, sich
durch Arbeiten an einer neuen
Baustelle an die Temperaturen
zu gewöhnen.
Sonntag, 29. April 2012
8.14 Uhr
plus 12 Grad zelisus
wolkig
niederschlagsfrei.
Gegen etwa 17.30/18.oo Uhr
öffnet sich der Himmel.
Abendsonne.
Montag, 30. April 2012
6.011 Uhr
plus 7,5 Grad zelsius
47% Luftfeuchtigkeit
Himmelsfläche zu etwa 60-70% blau,
kein Niederschlag.
Ab 9.oo Uhr fast vollständig blauer Himmel.
15.15 Uhr: plus 26 Grad zelsius
bei 40% Luftfeuchtigkeit, schwül diesig.
u n d i m M a i
Dienstag, 1. Mai 2012
keine Notizen
niederschlagsfrei
ähnlich wie Montag, 30. April 2012.
Nach zahlreichen netten Besuchen während
der letzten Tage bekommen Christine
Abele-Aicher und Julian Aicher
ein Klarinetten-Ständchen
zum Maifeiertag.
Mittwoch, 2. Mai 2012
836 Uhr
14,8 Grad zelsius
60% Luftfeuchtigkeit
blauer Himmel, zu etwa 30-40 % mit
hellen, von (Süd-)Westen bewegten
Wolken bedeckt,
niederschlagsfrei
leicht windig.
Donnerstag, 3. Mai 2012
7.45 Uhr
plus 12,6 Grad zelsius
größtenteils bedeckter Himmel
niederschlagsfrei
55% Luftfeuchtigkeit
Freitag, 4. Mai 2012
5.36 Uhr
plus 6,1 Grad zelsius
41% Luftfeuchtigkeit
am Himmel keine Wolke erkennbar
kein Niederschlag
8.18 Uhr: plus 11 Grad bei 55%
Luftfeuchtigkeit und wolkenlosem Himmel;
Samstag, 5. Mai 2012
6.23 Uhr
plus 11,3 Grad zelius
55% Luftfeuchtigkeit
grau bewölkt
kein Niederschlag
10.31 Uhr: plus 12,2 Grad zelsius
grau bewolkt, leichter Landregen,
55% Luftfeuchtigkeit.
Als Julian Aicher um 12.42 Uhr zur
"RegenerativRadelRoute Leutkirch"
aufbricht, bricht der Himmel auf:
Sonne.
Nachts nach 22.oo Uhr irgendwann
Regen.
Sonntag, 6. Mai 2012
16.08 Uhr
plus 14,4 Grad zelsius
bedeckt bei rasch vorbeiziehenden
Wolken.
48,4 % Luftfeuchtigkeit
kein Niederschlag.
Ab 16.18 Uhr Regen;
abends sonnig-trocken;
Montag, 7. Mai 2012
7.38 Uhr
plus 8,9 Grad zelsius
60% Luftfeuchtigkeit
bedeckt, teis helle Wolken
kein Regen;
15,46 Uhr: plus 20 Grad zelsius bei
41% Luftfeuchtigkeit und größtenteils
leicht bedecktem Himmel. Kein
Niederschlag;
Dienstag, 8. Mai 2012
6.47 Uhr
plus 5,8 Grad zelsius
53% Luftfeuchtigkeit
Himmel zu etwa vier Fünfteln wolkenfrei
kein Niederschlag;
Mittwoch, 9. Mai 2012
6.32 Uhr
plus 12,9 Grad zelsius
60% Luftfeuchtigkeit
grau bewölkt
kein Regen;
Donnerstag, 10. Mai 2012
6.03 Uhr
plus 8,9 Grad zelsius
56% Luftfeuchtigkeit
Himmel weitgehend wolkenfrei
leichter Nebel in einzelnen Talsenken;
nachmittags (14.30 Uhr?)
28.8 Grad plus zelsius.
Freitag, 11. Mai 2012
7.18 Uhr
plus 12,8 Grad zelsius
56% Luftfeuchtigkeit
fast wolkenfreier Himmel
kein Regen;
13.05 Uhr: plus 30,2 Grad
zelsius. 32% Luftfeuchtigkeit,
zu etwa 20 % blauer Himmel,
sonst Wolkenschleier; kein
Niederschlag; leichter Wind;
abends bis etwa 23.30 Uhr
weitgehend sternklarer Himmel.
Christine Abele-Aicher und
Julian Aicher hatten ab 19.oo
Uhr sieben Frauen zu Gast,
die bis etwa 23.oo Uhr im Freien
saßen.
Samstag, 12. Mai 2012
Ab etwa 5.15 Uhr Gewitter
bei bedecktem Himmel.
Mal stärkerer Niederschlag,
mal leichter Landregen
bei bedecktem Himmel bis
etwa 20.30 Uhr. Danach
Abendsonne. Es fallen
in dieser Zeit 22,2 Liter
Regen in Rotis. Keine
genauen Temperatur-
aufzeichnungen.
Sonntag, 13. Mai 2012
morgens kalt, Wind
von Osten; sonnig,
weitgehend wolkenfreier
Himmel. Keine Temperatur-
aufzeichnungen.
Montag, 14. Mai 2012
6.42 Uhr
plus 2 Grad zelsius.
Auf der Wiese über
dem Ach-Ufer Richtung
Bayern Raureif.
8.37 Uhr: plus 8,6 Grad
zelsius;
Dienstag, 15. Mai 2012
6.49 Uhr
plus 4,5 Grad zelsius
unbedeckter Himmel, kein Niederschlag
auf mancher Wiese Raureif
Um 8.14 Uhr herrschen etwa
11 plus elf Grad zelsius;
nachmittags (ab etwa 14.oo Uhr?
zeitweise Regen. Da der
Nierschlags-Messbecher (im
Wind) kippt, keine genaue
Regenmengen-Messung;
Mittwoch, 16 Mai 2012 kalt
6.52 Uhr
plus 4,8 Grad (?) zelisus
blauer Himmel, kein Regen.
Mittags etwa plus 16 Grad
zelsius.
Ab etwa Mittag zeitweise
Regengüsse. Julian Aicher
fährt um etwa 13.09 Uhr
durch Graupel mit dem
Elektrofahrrad (bekleidet
mit Regenmantel) nach
rund 5 Kilometer Tal-aufwärts
nach Leutkirch-Ausnang.
Abends ab circa 17.00 Uhr
niederschlagsfrei: beeindruckend
besonnte Wolken, teils blauer
Himmel. Von Bad Hindelang
(Alpen, Oberallgäu) Grüße
neu beschneit;
Donnerstag, 17. Mai 2012
10.37 Uhr: plus 12 Grad zelsius
weitgehend wolkenfrei,
kein Niederschlag
windig
Freitag, 18. Mai 2012
circa 12.oo Uhr:
plus 16 (?) Grad zelisus
immer wieder wolkig,
abends zunehmend wolkenfreierer
Himmel.
Morgens gegen 5.15 Uhr kurzer
gewitter-ähnlicher Schauer mit
einem mal Donnern;
Samstag, 19. Mai 2012
gegen 13.oo Uhr:
plus 23 Grad zeslius
Himmel nachmittags mit schleier-ähnlichen
Wolken. Gegen 18.oo Uhr kurzer,
wenig ergiebiger Gewitterregen.
Danach wieder sonnig und um 18.50 Uhr
plus 26,4 Grad zelsius;
gestern
Sonntag, 20. Mai 2012
13.39 Uhr
plus 27,5 Grad zelsius
leicht 'verschleierter' blauer Himmel
kein Niederschlag.
Ab etwa 16.oo Uhr ziehen graue
Wolken auf - etwa gegen 18.00 Uhr
durchgehend bedeckter Himmel;
kein Niederschlag.
heute
Montag, 21. Mai 2012
5.57 Uhr
plus 12,8 Grad zelsius
55% Luftfeuchtigkeit
graue geschlossene Wolkendecke
kein Niederschlag.
Ab 6.21 zeigt sich im Westen teils
blauer Himmel.
Die Wetterwarte süd aus Bad
Schussenried kündigt für die zweite
Tageshälfte Gewitter an - teils
auch mit Hagel.
morgen
Dienstag, 22. Mai 2012
Laut Wetterwarte süd, Bad
Schussenried wechselhaft. Das
"Niederschlags- und Gewitterrisiko
nimmt allgemein zu."
Ab Donnerstag wieder 'stabiler'.
www.wetterwarte-sued.com
Areal Rotismühle von Osten (Bayern)
aus gesehen. Vorne: die "Hofser Ach".
Das Areal Rotismühle
befindet sich in Rotis,
einem sechs Anwesen umfassenden
Weiler, der zur
Ortschaft Hofs
in der "Großen Kreisstadt Leutkirch"
im Landkreis Ravensburg
im Bundesland Baden-Württemberg
in Deutschland
in Europa
auf der Erde
im Planetensystem der Sonne
gehört.
Verkehrslage:
Kreisstaße Leutkirch-Legau.
(Legau, Kreis Unterallgäu, Freistaat Bayern)
Nächste Orte:
Lausers, Legau, Witzenberg
Dilpersried, Hofs, Ausnang, Ottmannshofen
Nächste Städte:
Leutkirch, Memmingen, Kempten,
Wangen, Ravensburg, Lindau
Nächste Bahnhöfe:
Aichstetten, Leutkirch, Memmingen
Das Areal Rotismühle liegt 35-40
Autominuten vom
„Allgäu Airport“
Memmingen
entfernt
Nächste Autobahnausfahrt:
A 96 (Lindau-München) Aitrach/Legau
15-20 PKW-Fahrminuten von Rotis entfernt
Nächstes Autobhankreuz:
Memmingen Nord (A 7/A 96)
Nächste ‚Gotteshäuser’:
Legau (römisch katholisch)
Legau (muslimisch/privat)
Hofs (römisch katholisch)
Leutkirch: evangelisch
Kempten: alt-katholisch
Nächste Gaststätten
Legau
Ausnang
Leutkirch
Die Rotismühle vermutlich in den 1930er Jahren.
Blick von Nordosten aus. Also fast gleich wie die Ansicht von der heutigen Kreisstraße Legau/Leutkirch aus.
Die beiden Gebäude links (Sägewerk hauptsächlich in Holz, rechts daneben - etwas tiefer - Wasser-Kraft-Haus) befinden sich auf Grundstücken, die bis heute Platz einer geschichtlich verstandenen "Mühle" sind: "gewerbliche Anlagen (...) mit Wind- und Wasserkraft betrieben".
Dort wirkt nach wie vor Wasserkraft - heute zur Stromgewinnung.
Sie stehen über und neben dem Mühlkanal.
Anstelle des linken Holzgebäudes (Sägewerk) ließ Otl Aicher 1971 "die Halle" errichten: 20 Meter lang und 10 Meter breit. In gleichem Längen- und Breitenmaß wie das Sägewerk. Heute (2012) mit Hausnummer 5/2. 2004 teils innen zu Wohn- und Arbeitsräumen mit und im Auftrag von Christine Abele-Aicher und Julian Aicher ausgebaut. Aus der Gegen-Blickrichtung (von Süd/Südwest) zeigt sich das Haus so wie oben am Anfang dieser Internetpräsenz von gewässer-oberhalb (mit Solarzellen auf dem Süddach) dargestellt.
Auf dem alten Bild hier rechts: das einstige Wirtschaftsgebäude mit Ställen und Scheune (so bis 1970 genutzt) - in dessen (linken) Südteiil heute (2012):
Manuel Aichers mietbare Seminarräume mit Einliegerwohnung.
www.rotis.de
(Im rechten Teil des gleichen Gebäudes ließen Inge Aicher-Scholl und Otl Aicher 1970 den ehemaligen Kuhstall mit beschaulich-'böhmischem' Gewölbe zur Kantine und zum Veranstaltungssaal "Rotisserie" umbauen.
Erstbesuchende zeigen sich meist beeindruckt
von der abgelegen-ruhig wirkenden Lage
des Dörfchens Rotis.
Alle sechs Anwesen des Dörfchens Rotis
verfügten bis 1970 über landwirtschaftliche
Nutzung im Betrieb der Hofeigner.
2010 betreibt keine Bauernfamilie
in Rotis mehr Landwirtschaft am eigenen Hof.
In Rotis lebten (Stand: 13. April 2011)
35 Personen.
Darin sind Leute, die Rotis als Zweitwohnsitz
gewählt haben, mitgezählt.
(So die Angaben der Stadtvervaltung Leutkich.)
In Rotis leben (Mitteilung der Stadt Leutkirch
vom 2. Februar 2012)
34 Leute.
'
Das Areal Rotismühle selbst besteht aus sieben
Gebäuden – davon drei ursprünglich vor 1970
errichtet.
Einige Eigentümer wünschen keine Nennung
auf dieser Internetpräsenz.
(Sie lebten vor 2005 nicht 'fetwohnsitzlich' in
Rotis - sind also neu Zugezogene aus Städten.)
Deshalb hier nur die Erwähnung
von Bauten im Eigentum des Herausgebers
dieser Internetseite und dem Teil eines weiteren
Gebäudes:
1
Wasserkraftanlage
entstanden aus seit 1414 erwähnter
Energiegewinnung, rund 4,50 Meter
Fallhöhe, Dämme, Kanäle und Wehre
über rund 150 Meter Länge
2 Turbinen (Francis/Ossberger) seit
1924/1950
(die vier Wasserräder ersetzten).
Mehrere Sanierungen - darunter
1994, 2003 und seit 2010.
2 "Rechen".
Krafthaus selbst: Flachdach
Steinwand nord(ost) durch
Glaswand 1981/82 ersetzt und
dabei verzinkter Innensteg
eingebaut.
Aktuelle Sanierung (intensiver
seit Sommer 2011 in der 'Freizeit'
durch und mit Triebwerksinhaber
Julian Aicher samt weiteren
Wasserkraftfreunden).
2
"Halle"
Rotis 5/2
(vormals Rotis 17)
steht an Wasserkaftanlage direkt
östlich des Triebwerkskanals
(anstelle Sägewerk 1970/71
gebaut)
20 Meter lang, 10 Meter breit
5 Shed-Dach-Segmente
ab 1971 Werkstatt und (Öl)-Heizzentrale
im Erdgeschoss (diese Räume
seit 2005 als Werkstatt, Lager und
seit 2010 teils als Garage genutzt);
Obergeschoss: ab 1971 scheunenartig
leer, hoher Gesamtraum
mit Holz-Klappen stockwerkshoch nach
Süden- und Norden öffenbar
(Norman Forster: "temple of rotis").
2004/2005 drei Segmente zu Wohn- und
Arbeitsräumen mit und im Auftrag von
Christine Abele-Aicher und Julian Aicher
ausgebaut. Geplant als "Niedrigenergiehaus"
(mit Heizbedarf 2 Liter Öl/Quadratmetr/Jahr)
gedämmt mit Steinwolle und
Hanf (männlich/nicht berauschend)
ab 2004 mit Sonne und Stückholzofen beheizt
(Warm-Brauchwasser: Strom).
Auf dem Dach: Seit 2005 Photovoltaikanlage mit
bis zu 17 kWp (bis zu 17.000 Kilowattstunden
Elektrizität pro Jahr).
Zum Haus gehören 3 Kater (siehe Bild
unten)
3
Ehemaliges Wirtschaftsgebäude
Südteil
erbaut wohl um 1901
2007 im Auftrag von Eigentümer
Manuel Aicher zu Seminarräumen
mit Einliegerwohnung
(10 Übernachtungsplätze)
umgebaut.
Genaueres dazu unter
www.rotis.de
Anfang 2011 leben im Anwesen Rotismühle
sechs Leute ständig, zwei weitere gelegentlich
(Wochenende/Ferien), einer ab und zu (Ferien/
Schulungen).
Das Anwesen Rotismühle ist rund 3 Hektar groß
Das Areal Rotismühle befindet sich in Rotis,
einem sechs Anwesen umfassenden Weiler, der zur
Ortschaft Hofs in der Gemeinde „Große Kreisstadt
Leutkirch“ im Landkreis Ravensburg, Bundesland
Baden-Württemberg in Deutschland, Kontinent
Europa auf dem Planeten Erde, Planetensystem
Sonne gehört.
652 Meter Seehöhe
Nord 47 Grad 51’ 29’
Ost 10 Grad 06’ 19’
Von Bayern nach Rotis ausgewandert:
Kater Rémy ( Rüdiger Jürgen Schnuff) von
und zu Rotis ...
Das Gebäude hinter ihm (Solarmodule auf dem Dach): 20 Meter langer und 10 Meter breiter, ursprünglich scheunen-ähnlicher Bau von 1971 (anstelle eines Sägewerks) nach Plänen von Otl Aicher. Zu Otl Aichers Lebzeiten "die Halle" genannt - von Sir Norman Forster als "temple of rotis" bezeichnet.
2004/2005 im Auftrag und mit Christine Abele-Aicher und Julian Aicher zu zwei Dritteln unter Baubegleitung von Maurermeister und Architekt Manfred Ertle zu Wohn- und Arbeitsräumen (Niedrigenergiestandard) ausgebaut und aufgewertet. Christine Abele-Aicher leistete dabei fast täglich Baustellenbetreuung, Julian Aicher während seiner 'Freizeit' am Wochenende.
Energische Erfahrungen
Sonnig-erneuerbare Entwicklung
Erstmals 1414 in Urkunden genannt, diente das
Anwesen Rotismühle bis in die 1970er Jahre als
Kornmühle (bis 1960), Sägewerk (bis 1970),
Lagerschuppen, Scheune, Stallungen (Kühe,
Schweine, Hühner bis 1971 ), Wohnhaus für die
Müllersfamilie Bertele und Personal
samt Kleinwasserkraftwerk. Anstelle des
1971 gebauten Shed-Baus "Atelier 18" befand
sich bis 1970 ein eineinhalb-stöckiges Gebäude.
Dort arbeitete bis 1938 eine Backstein-Käserei.
Das Kleinwasserkraftwerk gewann bis 5. August 2010)
nach wie vor meistens Strom. (Eine Sanierung
der am 6. August 2010 teils zerstörten
Stauwehr-Anlage wird ausgeführt – auch
im Herbst/Winter/Frühjahr 2011/2012.) Dabei
plant Triebwerksinhaber Julian Aicher für 2012
auch ein, einen Umgehungsbach für
Wassertiere ("Fischpass") an zu legen.
Dafür führte er seit den 1990er Jahren
mehrere Erkundungen und Messungen
durch. Baubedingt besteht ein solches
"Umgehungsgerinne" bereits seit
November 2011.
Der Jahres-Strom-Ertrag des Wasserkraftwerks
Rotismühle lag seit 1994 zwischen
30.000 und 70.000 Kilowattstunden.
Entsteht in einem Kleinwasserkraftwerk
eine Kilowattstunde Strom, belastet dies
die Luft weder mit dem Klimagas Kohlen-
dioxid (CO 2), noch Schwefel, Stickstoff
oder Staub.
Stürzen 100 Liter Wasser in 1 Sekunde
1 Meter tief, setzen sie dabei 1 Kilowatt
Energie frei. In der ehemaligen Rotismühle
rauschen rund 350 Liter pro Sekunde rund
4,5 Meter tief durch's Rohr der ersten
(Ossberger-)Turbine.
Wasserkraft – Tochter der Sonnenenergie.
Denn erst wenn die Sonne Wasser in Wolken
‚gezogen’ hat, kann es von dort wieder
abregnen. Immer und immer wieder.
Regenerativ.
Doch auch ohne Elektrizität aus dem bereits
bewährten Kleinwasserkraftwerk Rotismühle
erweist sich Rotis als beachtlich in Sachen
sonnige Energien.
Denn weit mehr als den durchschnittlich privaten
Jahres-Strombedarf in Rotis decken meist kleine(re)
Sonnenkraftwerke (Photovoltaikanlagen)
vor Ort. (Außer drei 1-Personen-Büros
und einem Fotoatelier gibt es in Rotis energetisch
nur Privathaushalte.)
Von einem Durchschnitts-Elektrizitäts-Bedarf von
1.600 Kilowattstunden pro Jahr und Person
ausgehend, berechnet das örtliche Büro rio’s
www.rio-s.de
den privaten Strombedarf der 35 Einwohnerinnen
und Einwohner Rotis' mit 56.000 Kilowattstunden
pro Jahr.
Die Nennleistung 1 Kilowatt peak (1 kWp)
- rund 10 Quadratmeter Solarzellen –
bringt in und um Rotis eher mehr als 1.000
Kilowattstunen pro Jahr.
Also liefern die vier bis Frühjahr 2012 montierten
Sonnenkraftwerke (30 kWp/15 kWp/12 kWp/220 kWp))
auf Dächern in Rotis insgesamt mindestens 270.000
Kilowattstunden Elektrizität aus heimischen
Solarzellen pro Jahr.
Die gut 270.000 Jahres Kilowattstunden aus den
heute arbeitenden vier Sonnenkraftwerken
in Rotis bedeuten damit mindestens vier mal
mehr als die 56.000 Kilowattstunden
durchschnittlichen privaten Strombedarfs von
35 Leuten. Also der Einwohnerzahl von Rotis 2011.
Speist die Wasserkraftanlage Rotismühle
(hoffentlich) ab Spätsommer 2012 wieder Elektrizität
ins Netz, entstehen in Rotis pro Jahr rund 300.000
Kilowattstunden Elektrizität. Also fast sechs mal
mehr, als die Einwohnerschaft des Orts benötigt.
Rotis befindet sich damit schon heute in einer Reihe
mit manchem "Bioenergiedörfern", in denen heute
viel mehr Strom gewonnen als verbraucht wird.
Damit erweist sich das Land mehr und mehr als
Energieproduzent für die Städte. Stromlieferungen
von Windanlagen in der Nordsee nach Süddeutschland
können sich damit mehr und mehr als überflüssig erweisen.
Rotis regenerativ.
Die Elektrizitätsgewinnung vom Ort selbst
in Rotis entspricht im groben Zügen einem
mündlich verabredeten Entschluss von
Manfred Jakob, Martin Brack und Julian Aicher
aus den 1990er Jahren. Die drei Rotiser
hatten damals als Ziel vereinbart, dass ab dem
Jahr 2000 im Dorf so viel Elektrizität entstehe,
wie verbraucht werde. Dies gelang bis
2000 zwar noch nicht, aber ein gutes
Jahrzehnt später hat sich diese Zielvorgabe
fünfach über-erfüllt. Faktor fünf.
"Faktor fünf" - so der Titel des jüngsten
Buchs von Ernst Ulrich von Weizsäcker.
Stauwehr der Wasserkraftanlage Rotismühle bei Starkwasser. Blick vom Unterlauf. Obwohl op-
tisch beeindruckend, zeigt das Foto die Grenzen rein 'visueller kommunikation'. Denn wer direkt
bei solchen Fluten nahe der Anlage steht, bekommt heftig 'was auf die Ohren.
Genaueres dazu in "Wasserkraftwerk Rotismühle" in www.rio-s.de
Stauwehr Wasserkraftwerk Rotismühle, November 2011 vom Bachoberlauf aus. An Stelle der durchfließbaren Lücke rechts stand bis 6. August 2010 das Überlaufwehr "Übereich". Errichtet ab 1924. Am Morgen dieses 6. August 2010 drückte Hochwasser das Bauteil um. Danach sofort Baustellen-Sicherung. Im Frühsommer 2011 zogen Hermann Biedenbach und Julian Aicher die 2010 verbogenen Stahlträger-Teile des (am 6. August
2010 zerdrückten) Stahl-Stegs mit einem Flaschenzug aus der Hofser Ach. Ende Oktober 2011 zerkleinerten sie (unterstützt von Christian Biedenbach) dann die Beton- Reste des umgestürzten Überlaufwehrs mit einem '5-Tonner-Bagger'. Das erhaltene Fallenstock-Wehr (links) wurde so freigelegt. Die eigentliche Renovation des Überlaufwehrs (bis 2010 rechts im Bild vorhanden gewesen) kann also 2012 beginnen.
Damm bach-oberhalb des Stauwehrs Rotismühle, Anfang November 2011. Hermann Biedenbach und Julian Aicher haben mit einem 5-Tonner-Bagger in den Damm eine Lücke gegraben. Davor stauen alte Betonteile des gerade zerkleinerten (zuvor 2010 umgekippten) Überlaufwehrs ("Übereich") und Kies den Hauptlauf des Bachs "Hofser Ach". Ihr Wasser fließt also durch die Damm-Lücke. Damit steht das eigentliche Stauwehr trocken - geeignet für Erhaltungsbauten. Und das Ach-Wasser gluckert durch besagte Lücke in ein ein ehemaliges Alt-Bachbett. So erscheint das Stauwehr Rotismühle für Wassertiere "durchgängig". Ein Probelauf im Rahmen der Wehr-Sanierung Rotismühle.
Um Weihnachten 2011 hat die Hofser Ach die (mehreren 100 Kilogramm schweren) Betonbrocken teils zur Seite geschoben. Von Hermann Biedenbach und Julian Aicher war die Lücke im Damm auf etwa 9 m Länge erweitert worden - also weiter als der Durchlauf unter der Brücke Rotis-Legau bach-unterhalb. Hochwasserschutz.
Dennoch: Weiterhin fließt "Restwasser" durch die Lücke im Damm - auch bei Niedrigwasser.
Wasserkraftwerk Rotismühle. Stauwehr von Süd(westen), rechtes Ufer (in Fließrichtung), Blick vom Oberlauf,
um Weihnachten 2010. Im Hintergrund (eher links) Kanal-Auslauf zum Krafthaus. Rechts neben dem Kanalauslauf (eher Bildmitte) das nach wie vor bestehende Fallenstock-Wehr. Davor unter Wasser das am 6. August 2010 umgekippte Überlaufwehr "Übereich". Den Eisensteg neben diesem Überlaufwehr erdrückte und verdrehte es durch sein Umkippen. Metallsteg und umgestürztes Überlaufwehr: seit Herbst 2011 entfernt.
Kurz vor oder nach oder während Weihnachten führt die Hofser Ach häufig Starkwasser. Verbindet sich dies mit einer Schneeschmelze, scheint die Rotismühle von Wasser umgeben (unten) - wenn auch die Gebäude
trocken bleiben. Anfang 2001 dürfte das Foto von Bayern aus auf die Rotismühle entstanden sein.
Bei Kennerinnen und Kennern weltbekannt
Fachkreise für Gestaltung kennen Rotis vor allem
als Entwicklungsort der gleichnamigen Schrift „Rotis“.
Als ihr Urheber gilt Otl Aicher (1922-1991).
Sein Todestag jährte sich am 1. September 2011
zum 20sten mal (+ 1. September 1991).
Am 13. Mai 2012 wäre der Gestalter
90 Jahre alt geworden.
Entwürfen aus Otl Aichers Büro rechnen
Fachleute den „Kranich“ der Lufthansa
ebenso zu wie die „Piktogramm“-Zeichensprache
für die Olympischen Spiele München 1972
oder das ‚Erscheinungsbild’ des ZDF in den
70er Jahren. Mitte Dezember 2011 hat
die Konstanzer Kunstgeschichtlerin Eva Moser
eine 456 Seiten starke Biographie über Otl
veröffentlicht. Titel: "otl aicher.gestalter".
Julian Aicher betrachtet Eva Mosers
Buch - abgesehen von einigen Falschangaben -
als die bisher mit Abstand beste
Textveröffentlichung über Otl Aicher.
Otl Aicher lebte in Rotis 1972-1991.
In Rotis entwickelte Otl Aicher mit
zeitweise bis zu einem Dutzend Mitarbeiterinnen
und Mitarbeitern unter anderem
‚Erscheinungsbilder’ und Veröffentlichungen
für Bulthaup, Erco, die Bayerische Rück,
fsb, die Städte Bad Waldsee und Isny
sowie fürs ZDF. Orientierungssysteme,
die das "büro aicher" (später: "rotis büros")
dabei für die Flughäfen Frankfurt und
München schufen, gelten noch heute
dort.
Ihr letztes Buch veröffentlichte in Rotis
Inge Aicher-Scholl (1917-1998). Die
Verfasserin des Buchs „Die Weiße Rose“
prägte als Gründungs-Leiterin 1946-1973
die „Ulmer Volkshochschule“ („vh ulm“).
Inge Aicher-Scholl lebte in Rotis 1972-1998.
Titel ihres letzten (1996 erschienenen) Buches:
„Eva. Weil Du bei mir bist, bin ich nicht
allein.“
Christine Abele-Aicher (*1965) hat ihre Schwieger-
mutter Inge Aicher-Scholl nie selbst erlebt.
Schon ein Grund mehr für die international
erfahrene Texterin, für 2012 ein Buch
hauptsächlich mit Berichten von Zeitzeuginnen
und Zeitzeugen über Begegnungen mit Inge
Aicher-Scholl vor zu bereiten. Erste Berichte
liegen ihr vor. So lieferten alle drei Söhne
von Inge Aicher-Scholl dazu ebenso Beiträge
wie einige Enkel, aber auch Hildegard
Hamm-Brücher und Erwin Teuffel.
Mehrere Verlage zeigen sich interessiert.
Wie bedacht Herausgeberin Christine Abele-Aicher
den Zeitpunkt für das Buch gewählt hat,
zeigt sich schon allein daran, dass
einer der Zeitzeugen im Sommer 2011
nur wenige Tage nach Abgabe seines Textes
gestorben ist. Erinnerungen am Leben erhalten
...
Auf Otl Aichers Entwürfe und Inge Aicher-Scholls
finanzielles Organisationsvermögen geht ursprünglich
die äußere Gestalt von vier Häusern im Anwesen
Rotismühle markant zurück. Sie fallen im sonst
oft traditionell wirkenden Allgäu/Oberschwaben
durch ihre ‚modern’-städtische Formensprache auf:
Gewerbe-Gebäude-ähnliche „Shed-Dächer“ und
(zwei Bauten) eine Stockwerkshöhe nach oben
versetzt auf senkrecht-schwarzen Stahl-T-Trägern.
Diese beiden Häuser fanden sich in der Umgebung
gelegentlich als „Rotiser Pfahlbauten“ beschrieben.
Das von Inge Aicher-Scholl aufgebaute
„Geschwister-Scholl-Archiv“ übergab Manuel
Aicher (*1960) als deren Erbe an das
„Institut für Zeitgeschichte“ (München).
Die beweglichen grafisch-gestalterischen
Hinterlassenschaften Otl Aichers
befinden sich im
Archiv der „Hochschule für Gestaltung“
(„hfg-archiv“) Ulm. Es arbeitet ab
19. November 2011 offiziell wieder im Gebäude
der ehemaligen HfG am Hochsträß 8 in Ulm.
Dort soll am 13. Mai 2012 eine Ausstellung
über Otl Aichers Gestaltungsarbeit für die
Olympischen Spiele München 1972
eröffnet werden.
Inge Aicher-Scholl diente der HfG-tragenden
„Geschwister-Scholl-Stiftung“ Jahre lang;
Otl Aicher lehrte an der HfG „visuelle
Gestaltung“ und stand der HfG
zeitweise als Rektor vor.
Anders als gelegentlich vermutet, verfügen die
„Rotiser Pfahlbauten“ über derart höher gelegene Räume
nicht wegen eines denkbaren (aber so gebäude-
bedrohend seit 1972 nie eingetretenen) Hochwassers
der grundstücks-durchströmenden „Hofser Ach“.
Otl Aicher selbst erklärte, die unter den Bauten
Entstandene Freifläche auf Boden-Höhe sei
ursprünglich für Auto-Stellplätze gedacht gewesen.
Tatsächlich ließ dieser Gestalter aber (abgesehen
vom Halt eines Handwerkerfahrzeugs) kein
Parken dort zu. Vermutlich erwiesen sich Teile
des Areals Rotismühle daher als erste
Fußgängerzone im Kreis Ravensburg.
Heute (2012) parken gelegentlich private
PKWs unter den „Pfahlbauten“ in Rotis.
Ähnlich wie unter Häusern entworfen vom
Schweizer Architekten Le Corbusier
(1887-1965).
'
Hermann Scheer (1944-2010)
"Alternativer Nobelpreisträger" und
(laut "Time") "hero of the green century"
spricht bei der von Julian Aicher
veranstalteten "Energie-Ernte Rotis"
in der "Rotisserie", Herbst 1997.
Vielfältiger Veranstaltungsort
Im Umkreis von rund 150 Kilometern
verfügte Rotis in den 1990er Jahren auch über
einen Namen als Platz für Seminare, Vorträge,
und (Rock-)Konzerte.
An den von den meisten Leuten dort
besuchten Angeboten hatte sich Julian
Aicher (*1958) (Erneuerbare Energien,
‚Energieeffizienz’, Rock-Konzerte) maßgeblich mit-
beteiligt. (Ein weiterer damals sehr aktiver
Veranstalter wünscht nicht, namentlich hier
erwähnt zu werden.)
Der „Alternative Nobelpreisträger“ Hermann
Scheer sprach in den 1990er Jahren in
Rotis ebenso wie (Biogas-)Bauern aus
dem nahen „Illerwinkel“. Bands reisten
sowohl aus Leutkirch als auch aus London und
Louisiana an. Publikum bis aus Kempten, Ulm
und Tübingen zeigte sich. Die (Rock-)Konzerte
organisierte wiederum der von seinem Grün-
dungsmitglied Julian Aicher beratene und massiv
unterstützte Verein "Rotis Licht Millieu".
In ihm hatten sich vor allem jüngere Leute
aus der Nachbarschaft und nahen Dörfern
zusammengeschlossen. Etwa die Rotiser Nachbarn
Martin, Simon und Sylvia Brack und Manfred
Jakob. Der Verein arbeitete ohne
(für solche Aktivitäten oft übliche)
öffentliche Geld-Hilfen. Im Gegenteil: Julian
Aicher entrichtete aus den Bruttoeinnahmen sogar
Umsatzsteuer.
Als Kern-Raum vieler dieser Veranstaltungen
bot sich der ehemalige Kuhstall mit
beschaulich-„böhmischem“ Gewölbe, errichtet
für 20-25 "GV" (="Großvieheinheiten") 1901
und 1970/71 nach Otl Aichers
Plänen zum Kantinen-Saal „Rotisserie“
umgebaut.
Julian Aicher sorgte dafür, dass das Gewölbe
1995-2005 mit amtlicher Schank-Konzession auch
und gerade öffentlichen Veranstaltungen
zugänglich war.
Gaben ihren ersten Auftritt in Süddeutschland während der 1990er Jahre in der "Rotisserie"
Rotis: "The Tiger Lillies" aus London.
Neues Leben
Ab 2004 strengten sich fünf private
Bauherrschaften dafür an, das Areal aus zu
bauen und neu zu beleben. Nach Angaben
eines außenstehenden Fachmanns, der
zum Besuch des ganzen Areals Rotismühle
eingeladen worden war, umfasst der
vergleichbare Wert dieser Baumaßnahmen
insgesamt über eine Million Euro.
Aufgrund dieser Aufwendungen gelang
es, einen großen Teil der Gebäude
aus der Zeit, in der Inge Aicher-Scholl
und Otl Aicher in Rotis gelebt hatten
(insgesamt 1972-1998) in ihren Außenmaßen
zu erhalten.
Zunächst sah sich Julian Aicher 1999
als einziger der Erbberechtigten des Nachlasses
von Inge Aicher-Scholl, der nicht das ganze Areal
Rotismühle verkaufen wollte. Julian Aicher
lebte und arbeitete seit 1994 wieder im Anwesen
Rotismühle - wie 1972 bis 1978 schon mal.
Von Julian Aicher war gegen Ende 1999 daraufhin
der Gegenvorschlag an die Mit-Erben gekommen,
er behalte das Grundstück, das der Triebwerkskanal
und der Hauptbach ("Ausleitungsstrecke") umströmen,
für sich - einschließlich Wasserkraftanlage.
Also auch die beiden Gebäude "Halle" (damals
Rotis 17) und "rotis büros" (damals Rotis 12).
Für die anderen 4 Häuser des Anwesens
Rotismühle samt etwa 2 Hektar Land suche
er Käufer. Dabei half, dass Julian Aicher
ein Nutzungskonzept unter dem Titel "Dezentrales
Denkdorf an Inge Aicher-Scholl uns Otl Aichers
ehemaligem Wohnort" vorlegen konnte. Gestaltet
von Rainer Bausinger und Patricia Schupp mit
Konzeption und Texten von Julian Aicher
(2000 alle in Rotis).
Im Frühjahr 2000 legte er den Miterbenden
das schriftlich bekundete Kaufinteresse von
vier Leuten vor. Sommer 2000 nannte
Julian Aicher einen Unternehmer (Internet) aus
Regensburg als Kaufwilligen. Kaufvertrag und no-
tarielle Grundstücksaufteilung dann Dezember 2000.
Aufgrund dieser Aufteilung kam Julian Aicher
als Alleineigentümer der 'insel' (zwischen
Mühlkanal und Altbach-Ausleitungsstrecke)
samt den beiden darauf stehenden Häusern
plus Wasserkraftanlage ins Grundbuch.
Spätestens seit dem 11. September 2001 erwies
sich der kauf-verpflichte Geschäftsmann
aus Regensburg allerdings als unfähig,
den Erwerbsvertrag voll zu erfüllen.
Julian Aicher versuchte mit Freundinnen und
Freunden in 'Notgeschäftsführung', im An-
wesen Rotismühle erkennbare Verwahrlosung
zu verhindern.
Im Winter 2001/2001 lernte Julian Aicher
Christine Abele kennen. Christine Abele
zog im Sommer 2002 zu Julian Aicher,
der seit 1994 im ehemaligen Wohngebäude
der Müllersfamilie (Rotis 5) lebte.
Die beiden heirateten am 20. März 2003
standesamtlich in Vallendar und
am 16. Juli 2005 kirchlich in Rotis.
Christine Abele heißt seit 2003 Christine
Abele-Aicher.
Bis 24. Juni 2002 hatte Julian Aicher für
das damals "Rotis 17" nummerierte, "die
Halle" genannte großenteils scheunenartig
innen hohle Gebäude eine amtliche Bau
genehmigung (Innenausbau) erhalten. Heute
Haus Rotis 5/2.
Um dessen Finanzierung bemühten sich
Christine Abele-Aicher und Julian Aicher
seit 2003.
Im Sommer 2003 ließ Julian Aicher das
Zulaufrohr seiner Wasserturbine krümmen
- mit Ziel mehr Stromertrag. (1994 hatte
eine Sanierung eine fast zehn mal mehr
Elektrizitätsmenge bewirkt - von rund
6.000 Kilowatstunden auf gut 70.000 Kilowatt-
stunden pro Jahr.)
Die ersten dieser Bauaufträge ab 2004 im
Anwesen Rotismühle bis einschließlich
eigene Wohn- und Büronutzung hatten 2004
Christine Abele-Aicher (*1965) und Julian
Aicher erteilt. Finanziert größtenteils über
ein ‚normales’ Baudarlehen. Mit ihrem Einzug,
November 2004 setzten Christine Abele-Aicher
und Julian Aicher den Beginn einer
Renovation mehrerer Gebäude im Areal
Rotismühle. Architekt des im Auftrag
und mit Christine Abele-Aicher
und Julian Aicher 2004/2005 umgebauten,
(seit 1971 scheunen-ähnlichen) Hauses:
Dipl. Ing und Maurermeister Manfred Ertle,
Friedrichshafen.
Ursprüngliche Heiz-Planung 2004: '2-Liter-Haus'.
(Mittlerweile hauptsächlich Stückholzofen,
von Spätfrühling bis Frühherbst heizt die
Sonne selbst durch eine gut 9 m mal 2,50
m umfassende Süd-Glas-Front.)
Dämmung (von außen nach innen): Bretter-
wand, Steinwolle /etwa 16 cm), Windsperre,
Hanf (16 cm) - letzterer die männliche,
nicht berauschende Ausblüte.
Dann Innenwandplatte (Rigips) mit
Naturfarben-Anstrichen.
Auf den Weiterbau für Räume einer seit 1998
geplanten "Energieschule" dort verzichtete Julian
Aicher einerseits wegen fehlender Unterstützung
der ursprünglichen Partner; andererseits
begann er mehr und mehr mit eigenen
Vorträgen (und Moderationen) außerhalb
von Rotis auf Erneuerbare Energien aufmerk-
sam zu machen. So im I. Quartal 2012 in
Friedrichshafen, Ulm, München und Dellmen-
singen (siehe Bildunterschrift Portraitfoto
Julian Aicher hier unten).
Der ganze Ort Rotis bezieht aus erneuer-
baren Energiequellen seinen Strom. Elektrizi-
tät aus solch erneuerbaren Energiequellen
wirkt in Rotis auch dann, wenn am Ort alle
Kleinkraftwerke abgeschaltet wären. Denn dann
liefert der Netzbetreiber "Lechwerke" Strom aus
Wasser- und Windkraft samt Sonnenstrom und
Biogas aus dem nachbarlich-bayerischen
"Illerwinkel". Dort bewirken besagte Energieträger
doppelt so viel Strom, wie der Illerwinkel
selbst verbraucht.
http://www.regenerativ-region-illerwinkel.de
Manuel Aicher ließ ab 2007 den
Südteil des ehemaligen Wirtschaftsgebäudes
der Rotismühle zu einer mehrstöckigen
Ferienwohnung umbauen. Einfach, gepflegt,
ansprechend.
Ein rundes Dutzend Personen findet dort
Platz.
http://www.rotis.de
Tisch (samt Stühlen). Entworfen von Otl Aicher (1922-1991)
und von ihm persönlich ab etwa 1974 in Rotis genutzt.
Mehr dazu in:
www.original-otl-aicher-tisch.de/otl_aicher_moebel/
Tüchtige Traditionen
Grafisch gestaltete Veröffentlichungen werden
von Rotis aus auch 2012 angeboten. Etwa
über den Texter, Buchverfasser,
Journalisten und Veranstalter Julian Aicher.
Julian Aichers Arbeiten leiten sein
2002 in Rotis gegründetes Büro
„regenerativ informations- und organisations-service“
rio’s.
www.rio-s.de
Von rio’s 2011 versandte Informationen
sprachen unter anderem 2011 über
Zeitungen, Radios und Fernsehsender
über 4 Millionen Leute an. Die von rio’s
2009 an die Diözese Rottenburg-Stuttgart
gelieferte Wanderausstellung „Energie vom
Himmel“ (www.energie-vom-himmel.net)
konnten seither rund 100.000 Personen sehen.
Die Wanderausstellung steht 2012 unter anderem im
Februar in der Kunstschule der Volkshochschule Reutlingen
und von Mai bis September bei der Landesgartenschau
Nagold. 2013 wandert sie nach Mecklenburg-Vorpommern.
In die bayerischen Nachbargemeinden Lautrach,
Legau und Illerbeuren-Kronburg brachte rio’s
2006 die 23 Informationstafeln (samt
20.000 Faltblättern) der
„RegenerativRegion Illerwinkel“.
www.regenerativ-region-illerwinkel.de
2006-2009 arbeitete rio's in mit ehemaligen
Fachkräften aus Otl Aichers "büro aicher"
Rotis (Heinz-Peter Lahaye und Monika Maus)
für die "Solarstiftung Ulm". Ergebnis: zwei
"Solartouren" durchs Stadtgebiet.
Für Wasserrkaft-Wanderwege in
Oberstdorf und an der Oberen Donau
bei Ulm lieferte rio's im Herbst/Winter
2011 (2012) acht Außen-Infotafeln, eine mobile
Stele und Info-Faltblätter aus.
Julian Aicher ist Eigentümer des
Wasserkraftwerks Rotismühle und dient
seit 2000 der „Arbeitsgemeinschaft Was-
serkraftwerke Baden-Würtemberg eV“
(AWK) als Pressesprecher im Vorstand.
Die AWK gilt als einer der stärksten Landes-
verbände für Erneuerbare Energien in
Mitteleuropa. Auf die AWK geht das
"Stromeinspeisegesetz" von 1991
zurück - 2000 ins "Erneuerbare-Energien-
Gesetz" (EEG) umgewandelt und seither von
rund 60 Staaten der Erde übernommen.
http://www.rio-s.de – „Wasserkraftwerk Rotismühle“.
www.wasserkraft.org
Nicht zuletzt, um einen Teil der Aufwendungen
zum Erhalt der Rotismühle leichter tragen zu
können, bot Julian Aicher seit 2010
vier Original-Tischsegmente aus Otl Aichers
Entwurf (einschließlich je vier vom Gestalter
selbst erdachten Stühlen) zum Verkauf an.
Dreii dieser Segmente sind abgegeben
(eines an's Ulmer Museum gespendet, eines
direkt an Interessierte veräußert, das dritte
für 5.000 Euro versteigert).
Ein einziges wird also 2012 noch angeboten.
http://www.original-otl-aicher-tisch.de/otl_aicher_moebel/
Herzlich willkommen
Christine Abele Aicher und Julian Aicher
begrüßen gerne Gäste - nach Anmeldung
unter
(0 75 61) 7 05 77
julian.aicher@t-online.de
www.rio-s.de
Diese Einladung gilt auch für Samstag(nachmittag) , 12. Mai 2012
voruassichtlich ab 16.oo Uhr.
Also bitte kurz voranmelden möglichst v o r 9. Mai. Danke!
Die Rotismühle im Internet
www.rotismuehle-aktuell.de
www.rotis.de
www.rio-s.de
www.kreis-ravensburg-regenerativ.de
www.regenrativ-region-illerwinkel.de
Julian Aicher im Winter/Frühjahr 2010 bei
einer Wartung seiner Wasserturbine in Rotis.
Ernst Ulrich von Weizsäcker empfiehlt Aicher
als Vortragsredner zum Thema Wasserkraft.
So lud die bayerische FDP-Landtagsfraktion
Aicher (der keiner Partei angehört) dazu ein,
im März 2012 bei ihr ein "Impulsreferat" zur
Energie des tosenden Nass im Landtags-
gebäude München zu halten. Vier Tage später
forderte der energiepolitische Sprecher
der Fraktion öffentlich mehr Wasserkraftnutzung
im Freistaat.
Einen 40minütigen öffentlichen Vortrag
bestellte die Raiffeisenbank Dellmensingen
bei Julian Aicher:
UNO-"Weltwassertag", 22. März 2012, 19.30 Uhr,
Brauereigasthof "Adler" Dellmensingen bei
Ulm. Thema: "Wasserkraft - alte Energie mit
neuer Zukunft? Fließende Energie zwischen
Donau und Iller".
Montag, 14. Mai 2012 ab 19.oo Uhr spricht Julian
Aicher mit auf dem Podium im "Informationszentrum
nachhaltige Stadt" oben im frisch renovierten
Bahnhof Leutkirch zum Thema "20 Jahre nach
Rio. Klimawandel erleben".
Das passt zu '10 Jahre rio's' - also zum
2002 gegründeten Büro
"regenerativ informations- und organisations-
service"
www.rio-s.de
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