Home // Designort

Designort


Bei Kennerinnen und Kennern weltbekannt



Fachkreise für Gestaltung kennen Rotis vor allem
als Entwicklungsort der gleichnamigen Schrift „Rotis“
von 1988.

Als ihr Urheber gilt Otl Aicher
(13. Mai 1922 - 1. September 1991).
Sein Todestag jährte sich am 1. September 2016
zum 25sten mal (+ 1. September 1991).


Entwürfen aus Otl Aichers Büro rechnen
Fachleute den „Kranich“ der Lufthansa
ebenso zu wie die „Piktogramm“-Zeichensprache
für die Olympischen Spiele München 1972
oder das ‚Erscheinungsbild’ des ZDF in den
70er Jahren.
Mitte Dezember 2011 hatte die
Konstanzer Kunstgeschichtlerin Eva Moser
eine 456 Seiten starke Biographie über Otl Aicher
veröffentlicht. Titel: "otl aicher.gestalter".
Julian Aicher betrachtet Eva Mosers
Buch - abgesehen von einigen wenigen
Falschangaben - als die bisher mit Abstand
beste Textveröffentlichung über Otl Aicher.
Otl Aicher lebte in Rotis 1972-1991.

In Rotis entwickelte Otl Aicher mit
zeitweise bis zu einem Dutzend Mitarbeiterinnen
und Mitarbeitern unter anderem
‚Erscheinungsbilder’ und Veröffentlichungen
für Bulthaup, Erco, die Bayerische Rück,
fsb, die Städte Bad Waldsee, Memmingen
und Isny sowie fürs ZDF. Orientierungssysteme,
die das "büro aicher" (später: "rotis büros")
dabei für die Flughäfen Frankfurt und
München schuf, gelten noch heute
dort. Aus Arbeiten des "büro aicher" für
die Stadt Memmingen ("Memminger Meile")
zeigt sich noch heute (2017) ein Hinweiß-
schild (weiße Linien, brauner Untergrund)
auf die Stadt an der Autobahn A 7.

In seiner Rotiser Umgebung hatte Ot Aicher
unter anderem Gestaltungs-Systeme für Bad
Waldsee und Isny entickelt. Der Gemeinderat
von Leutkirch (zu dem Rotis gehört), lehnte
es zu Lebzeiten Otl Aichers ab, sich von ihm
ein Holz-Relief für den 'neuen' Ratssaal entwerfen
zu lassen. Der Rat der "Großen Kreisstadt
Leutkirch" hatte zunächst auch gegen die Baupläne
Otl Aichers gestimmt - der damalige Landrat
Dr. Walter Münch (Wangen) genehmigte sie
aber dann doch.
2014 erhielt die "Große Kreisstadt Leutkirch"
zusammen mit der örtlichen "Heimatpflege"
einige Oriignal-Otl-Aicher-Möbel von Julian
Aicher. Die "Heimtfplege" zeigt einige
davon seither in Leutkirchs Innenstadt.
2017 möchte die "Otl-Aicher-Realschule"
Leutkirch eine größere Ausstellung
zeigen.

Auf Otl Aichers Entwürfe und Inge Aicher-Scholls
finanzielles Organisationsvermögen geht ursprünglich
die äußere Gestalt von vier Häusern im Anwesen
Rotismühle markant zurück. Sie fallen im sonst
oft traditionell wirkenden Allgäu/Oberschwaben
durch ihre ‚modern’-städtische Formensprache auf:
Gewerbe-Gebäude-ähnliche „Shed-Dächer“ und
(zwei Bauten) eine Stockwerkshöhe nach oben
versetzt auf senkrecht-schwarzen Stahl-T-Trägern.
Diese beiden Häuser fanden sich in der Umgebung
gelegentlich als „Rotiser Pfahlbauten“ beschrieben


Das von Inge Aicher-Scholl aufgebaute
„Geschwister-Scholl-Archiv“ übergab Manuel
Aicher (*1960) als deren Erbe an das
„Institut für Zeitgeschichte“ (München).
Die beweglichen grafisch-gestalterischen
Hinterlassenschaften Otl Aichers
befinden sich großenteils im
Archiv der „Hochschule für Gestaltung“
(„hfg-archiv“) Ulm. Es arbeitet ab
19. November 2011 offiziell wieder im Gebäude
der ehemaligen HfG am Hochsträß 8 in Ulm.
Dort stand 13. Mai bis 14. Oktober
2012 eine Ausstellung über Otl Aichers
Gestaltungsarbeit für die
Olympischen Spiele München 1972.
Diese Ausstellung befand sich vom 28. November 2012
bis 17. Februar 2013 in der Städtischen Galerie
im Schloss Isny.

Seit 13. September 2013 verfügt das
hfg-archiv Ulm über eine eigene Dauerausstellung
zu Geschichte und Wirkung der Hochschule.
Wer in kurzer Zeit einprägsame Informationen
über die hfg erhalten möchte, bekommt dort
sowohl einprägsame Bilder als auch kurze
Texte und Gegenstände zu sehen, die in dieser
Gestaltungs-Hochschule entstanden. Soll
ihr Denken doch selbst die Tastatur des i-phone
30 Jahre später beeinflusst haben ...

Bis 12. Oktober 2014 zeigte das HfG-Archiv
in seinem Studio die Sonderaustellung
"Otl Aicher - Ordnungssinn und Dolce Vita"
"Fotografien der 1950er Jahre".
Die Ausstellung 'wandert' seither - 2016 unter
anderem nach Bad Waldsee.



Inge Aicher-Scholl diente der HfG-tragenden
„Geschwister-Scholl-Stiftung“ Jahre lang;
Otl Aicher lehrte an der HfG „visuelle
Gestaltung“ und stand der HfG
zeitweise als Rektor vor.

Otl Aicher, der seit 1939 mit der Familie Scholl in Ulm
befreundet war, interessierte sich schon
früh für politische Zusammenhänge. Er weigerte
sich, der Hitler-Jugend bei zu treten. 1937 wurde
er in Berlin verhaftet und sah dabei das berüchtigte
GeStaPo-(Geheime-Staats-Polizei-)Gefängnis
Prinz Albrecht Straße von innen. Begründung der
Nazi-Polizei: Otl Aicher hatte mit einem Freund
eine 'entartete' Kunstausstellung angesehen.
Anfang der 1940er Jahre durfte er
das schriftliche Abitur nicht ablegen,
weil er nach wie vor bei keiner Nazi-Organisation
mitmachen wollte. Diese "Zeugnis der Reife" erhielt
er nach Kriegsende 1945 ausgehändigt.
Von der Wehrmacht entfernte Otl Aicher sich
mehrmals - damals mit Todesstrafe bedroht.








Anders als gelegentlich vermutet, verfügen die
„Rotiser Pfahlbauten“ über derart höher gelegene Räume
n i c h t wegen eines denkbaren (aber so gebäude-
bedrohend zwischen 1971 und 31. Mai 2013 nie
eingetretenen) Hochwassers der grundstücks-
-durchströmenden „Hofser Ach“.
(Zu einer solchen Überflutung in etwa 30 cm Höhe
kam es in Teilen des Anwesens Rotismühle am
31. Mai 2013/1. Juno 2013.)
Otl Aicher selbst erklärte, die unter den Bauten
Entstandene Freifläche auf Boden-Höhe sei
ursprünglich für Auto-Stellplätze gedacht gewesen.
Tatsächlich ließ dieser Gestalter aber (abgesehen
vom Halt eines Handwerkerfahrzeugs) kein
Parken dort zu. Vermutlich erwiesen sich Teile
des Areals Rotismühle daher als erste
Fußgängerzone im Landkreis Ravensburg.
Heute (2017) parken gelegentlich private
PKWs unter den „Pfahlbauten“ in Rotis.
Ähnlich wie unter Häusern entworfen vom
Schweizer Architekten Le Corbusier
(1887-1965).
Dass die beiden "Pfahlbauten" höher stehen,
mag auch damit zusammenhängen, dass
grafisches Arbeiten Licht braucht(e).
Möglichst nicht verschattet von nahen Bäumen.
Und zwar 'diffuses Nordlicht' - also wenig
verändert von unterschiedlichen Sonnen-
ständen. Daher die Ausrichtung der Shed-
-Oberlicht-Fenster nach Norden.
(Die so entstandenen Dachflächen neigen
nach Süden - also ideal ausgerichtet
zu Sonne. Dementsprechend auf einem
weiteren Shed-Dach, nämlich dem von
Rotis 5 - 2: 17 kWp Sonnenstrom-Platten.)

Diese Bürobauten dienten seit 1972
gestalterischer Arbeit (heute weitgehend
als private Wohnungen und als Lagerraum
genutzt). Damals ohne Fax und Internet.
(Über DSL-Kontakt verfügt die Rotismühle
seit 19. März 2014.)
Graphische, gezeichnete Entwürfe
kamen bis 1991 mit Stecknadeln an die
Holz-(Innen-)-Innen-Wände der Büros.

Mancher Arbeits-Besprechung diente auch
der zur Kantine umgebaute ehemalige
Kuhstall (20 bis 25 'Großvieheinheiten' GV)
aus der Zeit um 1900 mit beschaulich
"böhmischem" Gewölbe. Seit 1972
"rotisserie" genannt. Beispiel für Otl Aichers
Fähigkeit, bereits Bestehendes neu zu
nutzen.

Die von Otl Aicher entworfenen Gebäude im
Anwesen Rotismühle stehen zwar heute (2017)
noch, aber keines der Häuser verfügt
über das Original-Aussehen aus der
Bauzeit. Erhalten bedeutete Veränderung.


Professor Dr. René Spitz (Köln) sprach am
8. Mai 2016 in der "rotisserie" Rotismühle
zum Thema:
"Otl Aicher 1922-1991
25 Jahre nach dem Tod des Gestalters
- was bleibt".
Spitz's Vortrag ist seit Oktober 2016
als You-Tube-Film zu sehen - unter der
Eingabe:
Vortrag Spitz Aicher.


Martin Bohns
Kölner Galerie
formformsuche
(Filzegraben 22
in 50676 Köln))
www.formformsuche.de
zeigte vom 27. August 2016
bis 1. Oktober 2016
Möbel und Plakate von Otl Aicher.
Solche Möbel - teils Einzelstücke -
bietet Bohn weiterhin (auch
mit Partnern in den USA und
Frankreich.)


Mehr oder minder gleichzeitig
waren in Berlin Original-Otl-Aicher-Plakate
aus Familienbesitz zu sehen.

Die
vh ulm
Ulmer Volkshochschule
(Einstein-Haus/Kornhausplatz)
zeigt in ihrem "Albert's Cafe"
Nachdrucke von Otl-Aicher-Plakaten
für die Ulmer vh der 1940er-1960er Jahre.

Ausstellungen mit Arbeiten aus Entwurf Otl
Aichers könnten 2017 auch in China und
Leutkirch zu sehen sein.

Original-Otl-Aicher-Plakate zum Verkauf
bietet auch Julian Aicher

julian.aicher@rio-s.eu


Darunter teils Einzelstücke.
Die Zahl solcher Original-Plakate senkte
sich allerdings vor allem 2016 erkennbar.




Suche | Login | powered by editus® 4.1.2 | letzte Änderungen: 11.1.2017

Veranstaltungen mit Bezug zu

Donnerstag,19. Oktober 2017
19.00 Uhr
Museum im Bock
(neben dem Rathaus)
Leutkirch
Vortrag Carsten de Riese
"Mythos Rotis"


Freitag, 11. August 2017
19.30 Uhr
Museum im Bock,
Leutkirch
(neben dem Rathaus)
bei schönen Wetter im Museumshof
Lesung von Christine Abele-Aicher und
Julian Aicher aus Christine Abele-Aichers
Buch
"Die sanfte Gewalt
Erinnerungen an Inge Aicher-Scholl"
aus Anlass des
11. August 2017
- 100ster Geburtstag von Inge Aicher-Scholl
(11. August 1917 - 4. September 1998).
Veranstalterin: Volkshochschule Leutkirch




17. Mai bis 24.(?) November 2017:

Ausstellung
r o t i s. u n d. o t l. a i c h e r
Museum im Bock
Leutkirch
(Am Gänsbühl, nahe Rathaus)
Veranstalterin: Heimatpflege Leutkirch
www.heimatpflege-Leutkirch.de



1. September 2016:
25ster Todestag von Otl Aicher
(13. Mai 1922 - 1. September 1991).
Seine Bauten prägen die Rotismühle
bis heute mit.
Siehe auch Ausstellungen in Berlin
und Köln - 12 Zeilen weiter unten.

"Gezapft und verleimt
Otl Aicher
Linien und Zeichen"
Ausstellung vom 27. August bis 1. Oktober 2016
bei
Martin Bohns
formformsuche
Flitzegraben 22
50676 Köln
www.formformsuche.de

Ab 1. September in YouTube zu sehen:
Vortrag Professor Dr. René Spitz am
8. Mai 2016 in der "Rotisserie" Rotis
zum Thema:
"Otl Aicher
1922-1991
25 Jahre nach dem Tod des Gestalters
- was bleibt?"
Einfach in YouTube René Spitz Otl Aicher
Vortrag Rotis
eingeben.
Tilo Grätz und Julian Aicher erstellten
das Filmdokument.

Ab 31. August 2016 ist der
von der Rotismühle (Julian Aicher)
aus mit hergestellte Film
"RaD Regenerativ am Donauufer"
in YouTube zu sehen.

Freitag, 26. August 2016:
Manuel Aicher und Susanne Bacher
heiraten in Rotis bei einer berührenden
afrikanischen Trauung nahe des
Marienbildstöckchens beim Ufer
der Hofser Ach.
Standesamt Leutkirch:
Samstag, 27. August 2016, 11.oo Uhr.




Sonntag, 8. Mai 2016
10.30 Uhr
Vortrag
Professor Dr. René Spitz
"Rotisserie" Leutkirch-Rotismühle
zum Thema
"Otl Aicher
1922-1991
25 Jahr nach dem Tod des Gestalters
- was bleibt?"
Eintritt frei.
Sitzplatz-Reservierung ab 8. Mai 2016,
7,45 Uhr nicht mehr möglich - aber
es gibt mehr Sitzbank-Plätze als die
bisher gut 50 Anmeldungen für
solche Plätze.
Wer per Fahrrad oder zu Fuß kommt,
findet übrigens leichter einen Parkplatz.



Freitag, 29. April 2016
16.oo Uhr
Öffentliches Kurz-Seminar
im
Farny-Hotel
Kisslegg-Dürren (Kreis Ravensburg)
östlich von Wangen A 96
bei freiem Eintritt
zum Thema
"100 bis 20
100% bis 2020?
Kann der Altkreis Wangen seinen
Strombedarf bis 2020 komplett aus
heimisch-erneuerbaren Energiequellen
decken?"
Kurzvorträge regional-erfahrener
Experten aus der Praxis.
Eine Veranstaltung 30 Jahre nach der
Reaktorkatastrophe von Tschernobyl
(26. April 1986) geboten vom
Kreisverband Ravensburg der
ödp ökologisch demokratische partei.
Organisation und Moderation:
ödp-Kreisrat Julian Aicher
(Büro rio's www.rio-s.de)
Leutkirch-Rotismühle.


Sonntag, 24. April 2016
Heute feiert die von Inge Aicher-Scholl
(11. August 1917 - 4. September 1998)
www.ingeaicherscholl.de
mit gegründete und bis 1974 geleitete
vh ulm Ulmer Volkshochschule
ihren 70sten Geburtstag.
Schönes Fest dazu ab 23. April 2016.
Am 16. April 2016 Eröffnung der Ausstellung
von Nachdrucken von Plakaten, die Otl Aicher
(13. Mai 1922 - 1. September 1991)
in den 1940er/1950er/1960er Jahren für
die vh ulm entworfen hatte in
"Alberts Cafe" in der vh ulm im EinsteinHaus,
Kornhausplatz.
Einige Dutzend Originale solcher Plakate hatten
Christine Abele-Aicher und Julian Aicher seit
2012 der vh gespendet.





Sonntag, 8. Mai 2016
10.30 Uhr
(Saalöffnung: 10.oo Uhr)

"Rotisserie"
Leutkirch-Rotismühle

Vortrag
Professor Dr. René Spitz:

Otl Aicher
1922-1991
25 Jahre nach dem Tod des Gestalters - was bleibt?


Eintritt frei
(Austritt auch).

Sitzplatz-Reservierung bei
julian.aicher@rio-s.eu
0 75 61 7 05 77
möglich.



Da bis 1. Mail 2016 bereits 26 Sitzplätze
reserviert waren, empfiehlt sich solche
Reservierung rasch
- idealerweise v o r 5. Mai.





René Spitz lehrt als Professor
Designtherorie und Internationales Design
an der Rheinischen Fachhochschule Köln
Für den WDR berichtet er seit 20 Jahren
über das aktuelle Designgeschehen
(mehr als 350 Sendungen).
Er war Vorsitzender des Fachbeirats
des Internationalen Forums für Gestaltung
(IFG) Ulm.
Zwischen 1988 und 1991 auf Empfehlung
Otl Aichers für die Firma durst (Brixen)
gearbeitet.

Eine Veranstaltung des Vereins
otl aicher rotis eV
organisiert und moderiert von Julian Aicher.

Herzliche Einladung.




Arbeiten des "büro aicher" aus seiner Zeit v o r Rotis:
"Das Designwunder von 1972" hängen bis
17. Januar 2016 in Form von 21 Original-
-Plakaten aus Otl Aichers Büro für die
Olympischen Sommerspiele München
1972 im "Wälderhaus" Hamburg-Wilhelmsburg.
Adresse: Am Inselpark 19 21109 Hamburg
(ehemals Containerbahnhof)
Telefon: 040 302 156

Am 1. September 2016 jährt sich
Otl Aichers Todestag
(13. Mai 1922 - 1. September 1991)
zum 25. mal.




29. September 2015
bis
17. Januar 2016
Wälderhaus
Hamburg
(Am Inselpark 19
ehemals Containerbahnhof)
Ausstellung
Erinnerungen
Olympia-Plakate München 1972



Sonntag, 13. September 2015
11.oo bis 17.oo Uhr
Tag des offenen Denkmals
Bereich Wasserkraftanlage Rotismühle
Führungen um 11.oo und um 14.oo Uhr
Eintritt frei.
Es kamen zu den beiden Führungen insgesamt
rund 40 Leute - teils bis aus Stuttgart.
Einige zeigten sich so angeregt, dass
sie Julian Aicher noch am gleichen
Spätnachmittag/Abend in die
"Obere Mühle" Leutkirch-Ausnang
zum Essen eiinluden.
Vier kauften sich Christine Abele-Aichers
das Buch "Die sanfte Gewalt. Erinnerungen
an Inge Aicher-Scholl".


Freitag, 8. Mai 2015
19.oo Uhr
Restaurant Cafe Bock
Leutkirch (neben dem Rathaus)
Eröffnung Ausstellung
"Kohleförderung"
mit Zeichnungen des
Hofser Achtals.
Siehe auf dieser Internetseite:
Hofser Achtal.


Samstag, 25. April 2015
14.oo Uhr
Rotis 5 - 2
(Gebäude mit bis zum Erdreich ragenden
schwarzen Außenkamin):

Führung durch die Baustelle
Wasserkraftanlage Rotismühle
zum
"Tag der Erneuerbaren Energien"

Eintritt frei (Austritt eher auch)

Nach Möglichkeit bitte Anmeldung bis
13.oo Uhr an

julian.aicher@rio-s.eu

0 75 61 7 05 77






Donnerstag, 23. April 2015
19.30 Uhr
Geschwister-Scholl-Schule Leutkirch

Autorinnenlesung
von
Christine Abele-Aicher
aus ihrem Buch
"Die sanfte Gewalt.
Erinnerungen an Inge Aicher-Scholl"

Abendkasse: 5 Euro.

Veranstalterinnen:
Volkshochschule Leutkirch
und
Geschwister-Scholl-Schule Leutkirch














Eine schlichte Steintafel aus den 1930er Jahren an einem der Häuser der Rotismühle verrät es: Die "Rotismühle" fand sich in Urkunden erstmals 1414. In Zusammenhang mit einem Leutkircher Bürger. Als Burgmühle der Feste Rotis.
Albrecht Roth hat sich damit jahrelang befasst.

Begrüßung und Moderation:
Julian Aicher

Termin 2
zu
600 Jahre Rotismühle.





Kambodscha im Allgäu?

Die "tagesschau in 100 Sekunden"
- an zu sehen in 76 Minuten.
Derart verzerrt zeigte sich Internet in Gebäuden
des Hofser Achtals (also auch in Rotiis) bis 2014.
Im Haus Rotis 5 - 2 brach zudem etwa alle
zehn Tage die eMail-Verbindung ab.
So die "Qualität" der Verbindung seitens der
"Deutschen Telekom".
Mit ihr hatte die "Große Kreisstad Leutkirch"
einige Jahre verhandelt. Erfolglos. Dann wandte sich
die Gemeindeverwaltung an den vertrauenswürdigeren
privaten Anbieter "smart dsl" (Wiggensbach(Oberallgäu), ließ
im Sommer 2013 ein Leer-Rohr durchs Hofser Achtal
legen und ermöglichte so, dass ab 19. März
2014 die "tagesschau in 100 Sekunden" tatsächlich
in 100 Sekunden in Rotis 5 - 2 zu sehen war.

Julian Aicher hatte am 12. Juno 2012 an Bundeskanzlerin
Angela Merkel geschrieben. Seine Bitte: Die
Regierungschefin möge doch bitte dafür sorgen,
dass im 'ländlichen Raum' in Deutschland ähnlich
'schnelles Internet' bereit stehe, wie in Kambodscha.
Dort hatte nämlich eine Freundin von Christine Abele-Aicher
und Julian Aicher als "Entwicklungshelferin" gearbeitet.
Mit TDSL-vergleichbar schnellem Internetanschluss
in ihrem Dorf. Wie viel Zeit benötigten die Fachleute
in dem "Entwicklungsland", das entsprechend schnelle
Netz im Dorf bereit zu stellen? "Einen halben Tag haben
sie schon gebraucht."

In der Rotismühle dürften ähnliche Anschlussfristen
etwa 5 Jahre gedauert haben.
Und leider nicht nur dort.
Allein Julian Aicher hat diese Mangel-Lieferung der
Deutschen Telekom inzwischen rund 10.00 Euro
gekostet.

Bisher (März 2015) weigert sich das teils bundeseigene
"Unternehmen" diesen Schaden zu begleichen.




Dezember 2012 erschienen:
das Buch
"otl aicher, gestalter"

Die Konstanzer Kunstgeschichtlerin
Eva Moser
hat es geschrieben und Mitte Dezember 2011
veröffentlicht - das Buch:
"otl aicher. gestalter"

Also 456 Seiten geballte Information
- einschließlich 374 Abbildungen

Graphisch gestaltete das Buch Berthold Weidner,
der jahrelang bei Otl Aicher in Rotis gearbeitet
hatte.

Verlag Hatje Cantz
Ostfildern

ISBN 978-3-7757-3201-7




Archiv