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Energie

Starkwasser am teils zerstörten Überlauf-Wehr
Rotismühle, Weihnachten 2010.
Im Hintergrund die unbeschädigten Wehr-Fallen
und links davon der Mühlkanal.
Durch ihn kann noch Starkwasser - dank dann
höherem Wasserstand - zur Turbine
fließen. Ihr Dreh bringt dann den Generator
dazu, Strom für den Hausbedarf zu liefern..
Die am 6. August 2010 unter Hochwasser
beschädigten Wehr-Teile im Bild vorne
wurden ab Sommer 2011 ausgeräumt
- teils mit schlichtem Flaschenzug. Ihre
Arbeitsaufgabe ist bis 2014 wieder hergestellt
worden.


Dezember 2012: Eine neue Sicherungs-Mauer kommt in den Flussgrund.
In der Bildmitte im Hintergrund das alte, bestehende Staufallen-Wehr zur
Kurbel-Regulierung des Wasserstands.
Die neue Betonmauer schützt den Bestand direkt Gewässer-oberhalb von ihm:
rund 12 Meter lang, 37 Zentimeter starker und etwa 2 Meter tiefer
Stahl-Beton-Körper. "Das hält 3.000 Jahre" meint einer der Mitschaffenden.
Dazu Triebwerksinhaber Julian Aicher: "150 Jahre täten's auch schon mal."


16. Juli 2014: Das Holzklappenwehr steht.
Sein Fundament: Die im zweiten Foto hier oben
gezeigte Betonmauer vom Dezember 2012 im
Bachgrund.



Vorher - nachher:

Das beschädigte Überlaufwehr Rotismühle - hier drüber in drei Fotos.
Das oberste Bild zeigt die Anlage mit Schadens-Resten (in Folge
Hochwasser-Zerstörung am 6. August 2010) um Weinachten
2010. Starkwasser hielt damals den Wasserstand so hoch, dass
es teils durch den Mühlkanal zur Turbine fließen konnte: so
ließ sich auch 2011 gelegentlich etwas Strom gewinnen
- zum Hausgebrauch.

Im mittleren Foto oberhalb dieser Zeilen:
Dezember 2012: Das Fundament des Stauwehrs
wird erneuert: Mit einer 37 cm starken Stahlbeton-Mauer
- fast 2 Meter tief im Bachgrund.
Vom einen Ufer zum anderen.
Im Bild steht diese Mauer
- arbeitsbedingt - noch frei.
Inzwischen befindet sie sich fast vollständig im Bachgrund.
Rund 40 Kubikmeter Stahlbeton dienten der Wehrsanierung.

Das unterste Foto hier oberhalb dieser Zeilen
vom 16. Juli 2014 bildet das gerade aufgestellte
Holz-Klappenwehr ab. Es steht direkt auf der genannten
37 cm starken und fast 2 Meter tiefen
Betonmauer vom Dezember 2012.


Bereits kurz nach seiner Fertigstellung am 16. Juli 2014
erweist das Holz-Klappenwehr:
viel mehr Hochwasser-Sicherheit für das Anwesen Rotismühle.
Die drei Klappenfelder fallen - je nach Hochwasser-Druck -
schlicht um.
Und nach dem Starkwasser lassen sie sich in aller Regel
von einer starken Person wieder aufrichten und mit
neuen Holz-Dachlättchen versehen.
Gemäß dem Motto: Einfach und genial.







Energische Erfahrungen
Sonnig-erneuerbare Entwicklung



Das Anwesen Rotismühle versorgt sich aus
erneuerbaren Energiequellen.
Elektrizität aus Sonnenstrom und Wasserkraft.
Wärme aus Holz, Sonne und einer Wärme-
pumpe.


Zwischen 21. April und 15. September 2015
speiste die Wasserkraftanlage Rotismühle
5. 9 6 1 , 6 K i l ow a t t s t u n d e n
ins Netz der "Lechwerke".
Gleichzeitig versorgte der Generator des
Wassertriebwerks Rotismühle wohl den meisten
Strombedarf in Christine Abele-Aichers und
Julian Aichers Haus Rotis 5 - 2. Dort arbeitet
unter anderem eine elektrisch betriebene
Quell-Trinkwasser-Pumpe für das ganze
Anwesen Rotismühle.

Dieser 'Eigen-Strom-Bedarf' machte von April bis
September 2015 mindestens 1.000 Kilowattstunden
aus. Während der meist trockenen und sehr heißen
Hochsommer-Monate Juli und August 2015
lieferte die Wasserkraftwerk Rotismühle
nicht nur beachtliche Teile des Eigen-
Strom-Bedarfs, sondern speiste in dieser
Zeit noch 606,6 Kilowatstunden ins
"Lechwerke"-Netz ein.

Würde ein Kohlekraftwerk die hier bezifferten
rund 7.000 Kilowattstunden Elektrizität
gewinnen, stiegen dabei aus seinem
Schornstein etwa 7 Tonnen des
Klimagases Kohlendioxid (CO 2) in die Luft.





5 0 0 . 0 0 0 K i l o w a t t s t u n d e n

Spätestens seit dem Tod von Otl Aicher
(13. Mai 1922 bis 1. September 1991)
am 1. September 1991 kümmert sich sein
Sohn Julian Aicher (* 20. März 1958)
eingehender um das Wasserkraftwerk.
Julian Aicher hatte bereits 1982 das
Ossberger-Tubinenrohr von innen entrostet.
"Liegende" und gekrümmt sitzende
Tätigkeit - ziemlich Muskel-fordernd.
Am 1. Januar 1991 trat das
"Stromeinspeisungsgesetz"
in Kraft. (Es stand auf 2 DIN-A-Seiten.)
Seither erzeugte das Wassertriebwerk Rotismühle
gut
5 0 0 . 0 0 0
K i l o w a t t s t u n d e n
Elektrizität.
Ganz ohne die Umgebung mit dem Klimagas
Kohlenstoffdioxid (CO 2), Schwefel, Stickstoff oder
Staub in die Luft zu blasen.
Sauber.
Wäre die gleiche Strommenge in einem Kohlekraftwerk
entstanden, hätte dieses dabei die Luft mit
500 Tonnen CO 2
belastet.


Klimaschutz konkret.
Während andere über Energie reden
(und - je höher das "Regierungs-Amt"
desto meist unsinniger)
handelt Rotis.


Ähnlich übrigens wie Argenbühl und
Horgenzell - beide Orte im Kreis Ravensburg.





V i e l f a c h
e n e r g i s c h

Das ganze Sechs-Anwesen-Dorf Rotis
(Gemeinde Leutkirch, Landkreis Ravensburg)
hängt am Stromnetz der "Lechwerke" - einem
Tochterunternehmen der "Rheinisch
Westphälischen Elektrizitätswerke" (RWE).
Die "Lechwerke" betreiben in den bayerischen
Nachbaorten von Rotis, in Lautrach und Legau,
drei Wasserkraftwerke im Alpenfluss Iller.
Die Gegend um Legau, Lautrach und Illerbeuren-
Kronburg nennt sich "Illerwinkel".
Dank der genannten Flusskraftwerke, aber auch
wegen vergleichbar vielen Sonnenstromanlagen,
Biogasbetrieben und einem Windrad entsteht
im "Illerwinkel" aus heimisch-erneuerbaren
Energiequellen schon seit Jahren gut doppelt
so viel Strom, wie das gesamte genannte
Gebiet verbraucht. Sprich: Es bliebe noch
viel Elektrizität aus Erneuerbaren Energien
im Netz der "Lechwerke", um auch den
kleinen Weiler Rotis komplett mit Strom
aus sonnigen Quellen zu versorgen.

Darüber hinaus entsteht in Rotis selbst
aus regenerativen Energien weit mehr
Elektrizität, als das 37-Seeln-Dörfchen
verbraucht. Gut zwei mal mehr.

Denn stimmt es, was die Fachhochschule
Augsburg 2006 erklärte, dann verbraucht
eine Privatperson in Deutschland im
Durchschnitt 1.600 Kilowattstunden
Elektrizität pro Jahr.
Bei 37 Leuten in Rotis also 59.200
Kilowattstunden.
Doch selbst, wer den Strombedarf in
Rotis mit 100.000 Kilowattstunden
berechnet, darf freudig feststellen,
dass die 250.000 Kilowattstunden
Elektrizität von Solarzellen auf
Rotiser Dächern mehr als doppelt
so viel sind.

Zeitlich erster Stromlieferant mit natürlicher
Antriebskraft: das Wasserkraftwerk
Rotismühle.


Erstmals 1414 in Urkunden genannt,
(14. April 1414), diente das
Anwesen Rotismühle bis in die 1970er Jahre als
Kornmühle (bis 1960), Sägewerk (bis 1970),
Lagerschuppen, Scheune, Stallungen (Kühe,
Schweine, Hühner bis 1971 ), Wohnhaus für die
Müllersfamilie Bertele und Personal
samt Kleinwasserkraftwerk. Anstelle des
1971 gebauten Shed-Baus "Atelier 18" befand
sich bis 1970 ein eineinhalb-stöckiges Gebäude.
Dort arbeitete bis 1938 eine Backstein-Käserei.
Das Kleinwasserkraftwerk gewann bis einschließlich
2010 und dann vom April bis September 2015
wieder nach wie so gut wie täglich Strom.
Da die Ufer-Damm-Sanierung oberhalb des
Stauwehrs (mit einer Pallisade aus 120 rund
3 Meter langen und 15-20 Zentimeter starken=
Holzpfosten im August 2016 abteschlossen war,
soll nach einigen kleinen Reparaturen
die Wasserkraftanlage ab Frühjahr 2017
wieder Elektrizität liefern.

Nach Zerstörung des Stauwehr-Überlauf-Bereichs
am 6. August 2010 war zunächst nur noch
bei Starkwasser - seit
November 2011 nur noch aufgrund
Überwassers bei Hochwasser Strom zu gewinnen.
2015 dann wieder monatelang.

Für den "Fischpass" führe Julian Aicher seit den 1990er
Jahren mehrere Erkundungen und Messungen
durch.
Begleitend beraten vom pensionierten Fachbeamten
Sailer (ehemals "Wasserwirtschaftsamt
Ravensburg").

Am Damm des Staubereichs war bereits
im Dezember 2012 eine Hochwasser-Überlauf-
-Schutzmauer aus Beton mit Lücke für
einen späteren "Fischpass" entstanden.
Dort gluckerte bis 21. November 2015
immer etwas Wasser ins Alt-Bach-Bett.
Die dort so bestärkte Ruhezone vor allem
für Jung-Fische bezeichneten ortskundige,
Jahre-lang erfahrene Fachleute als "Aufwertung
des Gewässers".
Dieses Mäuerchen samt Lücke im Uferdamm
zerstörte ein Hochwasser im November 2015.
Nach Reparatur (und damit Verschluss)
des Uferdamms im August 2016 reichte das
Ingenieurbüro Eppler im Auftrag Julian Aichers
im September 2016 Pläne für einen neuen
Fischpass beim Landratsamt Ravensburg ein.


Der Jahres-Strom-Ertrag des Wasserkraftwerks
Rotismühle lag seit 1994 zwischen
30.000 und 70.000 Kilowattstunden.


Entsteht in einem Kleinwasserkraftwerk
eine Kilowattstunde Strom, belastet dies
die Luft weder mit dem Klimagas Kohlen-
dioxid (CO 2), noch Schwefel, Stickstoff
oder Staub.

Stürzen 100 Liter Wasser in 1 Sekunde
1 Meter tief, setzen sie dabei 1 Kilowatt
Energie frei. In der ehemaligen Rotismühle
rauschen rund 350 Liter pro Sekunde rund
4,5 Meter tief durch's Rohr der ersten
(Ossberger-)Turbine.


Wasserkraft – Tochter der Sonnenenergie.
Denn erst wenn die Sonne Wasser in Wolken
‚gezogen’ hat, kann es von dort wieder
abregnen. Immer und immer wieder.
Regenerativ.

Doch auch ohne Elektrizität aus dem bereits
bewährten Kleinwasserkraftwerk Rotismühle
erweist sich Rotis als beachtlich in Sachen
sonnige Energien.
Denn weit mehr als den durchschnittlich privaten
Jahres-Strombedarf in Rotis decken meist kleine(re)
Sonnenkraftwerke (Photovoltaikanlagen)
vor Ort. (Außer drei 1-Personen-Büros
und einem Fotoatelier gibt es in Rotis energetisch
nur Privathaushalte.)
Von einem Durchschnitts-Elektrizitäts-Bedarf von
1.600 Kilowattstunden pro Jahr und Person
ausgehend, berechnet das örtliche Büro rio’s
www.rio-s.de
den privaten Strombedarf der 35 Einwohnerinnen
und Einwohner Rotis' mit rund 60.000 Kilowattstunden
pro Jahr.
Die Nennleistung 1 Kilowatt peak (1 kWp)
- rund 10 Quadratmeter Solarzellen –
bringt in und um Rotis eher mehr als 1.000
Kilowattstunen pro Jahr.
Also liefern die vier bis Frühjahr 2012 montierten
Sonnenkraftwerke (30 kWp/15 kWp/12 kWp/220 kWp))
auf Dächern in Rotis insgesamt mindestens 270.000
Kilowattstunden Elektrizität aus heimischen
Solarzellen pro Jahr.

Die gut 270.000 Jahres Kilowattstunden aus den
heute arbeitenden vier Sonnenkraftwerken
in Rotis bedeuten damit mindestens vier mal
mehr als die 60.000 Kilowattstunden
durchschnittlichen privaten Strombedarfs von
35 Leuten. Also der Einwohnerzahl von Rotis 2011.

Da die Wasserkraftanlage Rotismühle ab Frühjahr
2015 wieder 'normal' Elektrizität ins Netz
'einspeiste', entstehen in Rotis pro Jahr rund 300.000
Kilowattstunden Strom. Also deutlich
mehr, als die Einwohnerschaft des Orts benötigt.
Mehr als doppet so viel.
Rotis befindet sich damit schon heute in einer Reihe
mit manchem "Bioenergiedörfern", in denen bereits
heute viel mehr Strom gewonnen als verbraucht wird.

Natürliche Energiequellen prägen das Bild
in Rotis auch beim Heizen. Die meisten Räume
bringen Hackschnitzelöfen, Pelletheizungen
und vor allem Stückholzöfen auf Temperaturen.
Außerdem eine Wasser-Wärmepumpe und
Stromheizung mit Sonnenstrom-Quelle.

Damit erweist sich das Land mehr und mehr als
Energieproduzent für die Städte. Stromlieferungen
von Windanlagen in der Nordsee nach Süddeutschland
könnten sich damit mehr und mehr als überflüssig erweisen.
Rotis regenerativ.

Die Elektrizitätsgewinnung vom Ort selbst
in Rotis entspricht im groben Zügen einem
mündlich verabredeten Entschluss von
Manfred Jakob, Martin Brack und Julian Aicher
aus den 1990er Jahren. Die drei Rotiser
hatten damals als Ziel vereinbart, dass ab dem
Jahr 2000 im Dorf so viel Elektrizität entstehe,
wie verbraucht werde. Dies gelang bis
2000 zwar noch nicht, aber ein gutes
Jahrzehnt später hat sich diese Zielvorgabe
mehr als verdoppelt - also über-erfüllt.
Ernst Ulrich von Weizsäcker.
Von Weizsäcker wusste (2011):
"Das Land wird reicher."
Dank Energie.

Als klar verbesserungsbedürftig erweist sich
die Verkehrs-Versorgung in Rotis. Wer die
zwei (bis drei?) mal täglich (von Montag
bis Freitag) fahrenden Schulbus-Linien
(Ober-Rotis/Jakobshof) nicht nutzt,
kommt nur selbst-gesteuert per Auto,
Fahrrad oder zu Fuß nach Rotis.
Ein Taxi von Leutkirch nach Rotis
gibt's ab rund 15 Euro 'aufwärts'.
Mindestens einer der Bewohner von
Rotis versucht, in frostfreien Zeiten
'kleine' Wege nach Leutkirch und Legau
per Fahrrad hinter sich zu bringen.
2001 bis 2010 befand sich in Rotis
ein umgerüsteter VW Golf Diesel
mit rund 97% rein kaltgepresstem
Pflanzenöl im Tank (geliefert von
Bauern auf der Schwäbischen Alb).
2017 gibt es in Rotis Überlegungen zu
Gemeinschafts-Nutzung von Fahrzeugen.



Stauwehr Wasserkraftwerk Rotismühle, November 2011 vom Bachoberlauf aus. An Stelle der durchfließbaren Lücke rechts stand bis 6. August 2010 das Überlaufwehr "Übereich". Errichtet ab 1924. Am Morgen dieses 6. August 2010 drückte Hochwasser das Bauteil um. Danach sofort Baustellen-Sicherung.
Strom ließ sich bis 2013 dann nur noch bei Starkwasser gewinnen.
Im Frühsommer 2011 zogen Julian Aicher und helfende Freunde die 2010 verbogenen Stahlträger-Teile des (am 6. August 2010 zerdrückten) Stahl-Stegs mit einem Flaschenzug aus der Hofser Ach. Ende Oktober 2011 zerkleinerten sie dann die Beton- Reste des umgestürzten Überlaufwehrs mit einem '5-Tonner-Bagger'. Das erhaltene Fallenstock-Wehr (links) wurde so freigelegt. Die eigentliche Renovation des Überlaufwehrs (bis 2010 rechts im Bild vorhanden gewesen) konnte also 2012 beginnen.
Dezember 2012: Fundamentsanierung - und damit langfristige Sicherung der bestehenden Stau-Wehr-Bauten u n d Grundlage für ein neues (hochwasser-sichereres) "Klappen-Wehr".
Seit einschließlich Dezember 2012 bestärkten gut 40 Kubikmeter Stahlbeton die Wehr-Sanierung Rotis.

Im Frühsommer 2012 'lockt' der Leutkirch-Uttenhofer Müllers-Sohn und Inhaber mehrerer Wasserkraftanlagen, Dipl. Ing. Josef Dennenmoser Julian Aicher und wasserkraft-intressierte Freunde an die Argen. Dort: ein Klappenwehr. Es sieht so aus: Über dem Betonkern der Stauanlage liegen auf ihrer Krönung zwei Lagen-Dielen-Bretter (je Brett etwa 25 bis 30 cm breit).Mehrere senkrechte Metall-Bänder mit Scharnieren unten in der Beton-Wehr-Krone halten die Bretter senkrecht und hindern sie daran, weg zu schwimmen, wenn die Bretter und (Hoch-)Wasserdruck umfallen. Gegen den 'normalen' Wasserdruck halten diese Dielen-Bretter diagonal liegende Dachlatten (Unterseite gegen die Fließrichtung) senkrecht. Erhöht sich der (Hoch-)Wasserdruck, brechen diese Dachlatten - die Dielen-Bretter fallen um, liegen Flach auf der betonierten Wehr-Krone und lassen damit den Wassermassen viel viel Platz. Schlichte Konstruktion. Großer Hochwasserschutz. Julian Aichers beratender Ingenieur Wolfgang Strasser bezeichnet diese Technik am 21. Juli 2012 als sinnvoll für die Wehrsanierung. Zuvor weitere Erkundungen beim Betonlieferanten.
Idealerweise kann das Überlaufwehr Rotismühle demnach noch 2014 komplett saniert werden.
Bis auf einen Glattstrich hatten fleißige Hände samt Maschinen das fürs Holz-Klappenwehr notwendige Betonfundament bereits im I. Quartal 2014 sicher hergestellt.
Ende Mai 2014: Das sanierte Betonwehr ist fertig für die Montage des Holz-Klappenwehrs.

Ab 24. November 2012 war die Sanierung Zug um Zug weiter gegangen:
Rund 40 Kubikmeter Stahlbeton tragen seit Mitte 2012 Dezember dazu bei, die Fundamente des alten Fallenstock-Wehrs tiefgreifend zu sichern (bis fast zwei Meter unter den Bachboden (die "Gewässer-Sohle") und dem neuen Überlaufwehr festen Untergrund zu bieten. Als erste Bewährungsprobe für besagte Betonmauer erwies sich das Rekord-Hochwasser von Anfang Juni 2013. Das Bauwerk wies danach keine Schäden auf.



Stauwehr der Wasserkraftanlage Rotismühle bei Starkwasser. Blick vom Unterlauf. Obwohl op-
tisch beeindruckend, zeigt das Foto die Grenzen rein 'visueller kommunikation'. Denn wer direkt
bei solchen Fluten nahe der Anlage steht, bekommt heftig 'was auf die Ohren.
Genaueres dazu in "Wasserkraftwerk Rotismühle" in www.rio-s.de


Damm bach-oberhalb des Stauwehrs Rotismühle, Anfang November 2011. Julian Aicher und kundige Helfer hatten mit einem 5-Tonner-Bagger in den Damm eine Lücke gegraben. Davor stauten alte Betonteile des gerade zerkleinerten (zuvor 2010 umgekippten) Überlaufwehrs ("Übereich") und Kies den Hauptlauf des Bachs "Hofser Ach". Ihr Wasser floss also durch die Damm-Lücke. Damit stand das eigentliche Stauwehr trocken - geeignet für Erhaltungsbauten. Und das Ach-Wasser gluckerte durch besagte Lücke in ein ein ehemaliges Alt-Bachbett. So erschien das Stauwehr Rotismühle für Wassertiere "durchgängig". Ein Probelauf im Rahmen der Wehr-Sanierung Rotismühle.
Um Weihnachten 2011 hatte die Hofser Ach die (mehreren 100 Kilogramm schweren) Betonbrocken teils zur Seite geschoben. Von Julian Aicher und befreundeten Helfern war die Lücke im Damm auf etwa 9 m Länge erweitert worden, auch im Dezember 2012 nochmals - also weiter als der Durchlauf unter der Brücke Rotis-Legau bach-unterhalb. Hochwasserschutz.
So floss "Restwasser" durch die Lücke im Damm - auch bei Niedrigwasser.


Um Weihnachten führen die Hofser Ach und ihre Zulauf-Bäche in Rotis häufig Starkwasser.
Dieses Bild entstand wohl 2011 von Bayern aus.
Trotz erkennbarer Fluten:
In die hier zu sehenden Bauten rauscht da kein Bach-Wasser.
Übrigens seit 1972 nicht - bis zum 1./2. Juni 2013.
Da floss Wasser der Hofser Ach an den Haustüren (Erdgeschoss-Ebene)
von Haus 4 (ehemaliges "büro aicher") und 5 -2 in über 30 cm Höhe
vorbei.


Wasserkraftwerk Rotismühle. Stauwehr von Süd(westen), rechtes Ufer (in Fließrichtung), Blick vom Oberlauf,
um Weihnachten 2010. Im Hintergrund (eher links) Kanal-Auslauf zum Krafthaus. Dieser Kanal-Zulauf zeigt: Bei derart hohen Wasserständen ließ sich im Dezember 2010 noch Strom im Krafthaus gewinnen. Dann nur noch gelegentlich bei recht hohen Wasserständen bis einschließlich 2013.

Rechts neben dem Kanalauslauf (eher Bildmitte) das nach wie vor bestehende Fallenstock-Wehr. Davor unter Wasser das am 6. August 2010 umgekippte Überlaufwehr "Übereich". Den Eisensteg neben diesem Überlaufwehr erdrückte und verdrehte es durch sein Umkippen. Metallsteg und umgestürztes Überlaufwehr: seit Herbst 2011 entfernt.

Das gleiche Stauwehr im folgenden Bild - Dezember 2012 fotografiert:


Dezember 2012 Bild 1
"Wurzelbehandlung":
Im Dezember 2012 entsteht direkt gewässer-oberhalb des Stauwehrs Wasserkraftwerk Rotismühle ein Graben. Bis zu 2 Meter unterhalb des Bach-Grunds ("Gewässersohle").
Rund 17 Meter lang.
Dieser Graben schafft Platz für eine Sicherungsmauer aus Beton vor dem Wehr. Weitgehend im Kiesboden unter der "Gewässersohle" - etwa 2 Meter tief.


Bild 2
Dezember 2012 - kurz vor Weihnachten.
Die Betonmauer - rund 17 Meter lang, bis zu zwei Meter tief - ist fertig.
Schalplatten, die den flüssigen Beton einfassten, können weg.
Etliche fleißige Hände greifen zu - auch am Wochenende bei winterlichen Temperaturen.


Bild 3
Ebenfalls kurz vor Weihnachten 2012:
Nachdem die Sicherungs-Mauer fertig steht, lässt sich der (hier einstweilen trocken gelegte) Flussgrund wieder aufschütten. Mit Bagger.


Weihnachten 2012:
Der Bach ist wieder da. Die "Hofser Ach" strömt wieder über's Stauwehr Rotismühle.
Die Winterbaustelle hat geklappt.
Nur ganz geübte Fachleute ahnen, wie stark die neue Mauer - weitgehend im Flussgrund - das sichtbare Wehr sichert.
Ab jetzt gilt es, nur noch eine kleinere freistehende Mauer zu sanieren.
Auf den hinteren Teil des erneuerten Stauwehrs (im Bild mehr rechts) sollen bald drei Lagen waagerechter Dielen-Bretter das Wasser stauen. Ebenso die dann heruntergelassenen Staufallen im Bild vorne.


Ab Dezember 2013


Januar 2014: Ausgebaggerter Triebwerks-Kanal Rotismühle. Nachdem sich Ende Dezember 2013 die Turbinenräder dank zulaufendem Wasser vom Stauwehr wieder regelmäßig drehten, reinigte eine Baggerschaufel den Triebwerkskanal vollständig. Damit alles ordentlich in Fluss kommen kann.
Bis es soweit kam, schien im Dezember 2013 am Stauwehr oberhalb noch mancher Schweißtropfen notwendig. Mehr dazu hier unten.


Anbaggern …


Link-Verbindungen

Kräftige Arbeit, erleichtert dank Bautechnik. Noch vor Jahresende 2013.


Nei damit" (rein damit) - nach vorher anstrengendem Hoch-Bringen des Betons.


Spitz gegen Hochwasser. Sauber eingeschalt ist die Dreiecks-Spitze der rechten Fallenstock-Mauer. Blick gewässer-aufwärts.


Hilfreiche Hände - teils mit bestem Werk-Material. So ließ sich im Dezember 2013 die rechte Mauer am rechten Fallenstock (von bach-oberhalb aus gesehen) verstärken.
Die Eigenleistungen von Kraftwerksinhaber Julian Aicher sind mit 200 Arbeitsstunden nicht umfasst.
Zwar hatte die (80 Jahre?) alte Mauer selbst dem Juno-Hochwasser 2013 getrotzt - aber sicher ist sicher. Deshalb im Dezember 2013 Verbreitung der Mauer.


Betonplatten zur Befestigung des rechten Ufers.


Damit alles seine Ordnung hat …


Energie vom Himmel.
Ein milder Dezember 2013 und oft sonniger Jahresbeginn 2014. Im Gegensatz zum Dezember 2012, während dem die Betonarbeiten am Stauwehr Rotismühle wegen zweistelliger Minus-Temperaturen auch tagsüber manchmal eingestellt werden mussten, zeigte sich 'Väterchen Frost' während der Bauarbeiten im Dezember 2013 und Anfang Januar 2014 oft von der milden Seite. Fraglos dank hell scheinender Sonne. Und diese 'zieht' das Wasser in Wolken - auf dass es von dort wieder abregnen und Wasserräder in Schwung bringen kann.
Das Foto zeigt das Tal der Hofser Ach südwestlich von Rotis (Richtung Hofs) mit Kiefern am vermuteten Hühnengrab (Bildmitte).


Weg freier für Fische: Nach getaner Arbeit lässt sich Ende 2013 das Wasser am Wehr Rotismühle hoch genug stauen, damit gegenüber dem Marien-Bildstöckchen am rechten Bachufer eine Lücke im 37 cm starken Hochwasser-Überlauf-Beton-Mäuerchen des Damms soviel Wasser durchströmen lässt, dass dort auch Flossentiere Platz finden.
Mancher Fisch zeigte sich im so umlaufenden Bach dort seit Januar 2014 schon.
Mehr Hochwasserschutz u n d mehr 'Ökologie'.


Das Gleiche "von unten" mit marianischem Segen (Bildstock von 1948 im Hintergrund).
Im so wieder gefluteten Altbach-Bett zeigten sich Januar 2014 bereits Fische.


Keine alten Säcke, aber gebrauchte: diese "Bigpacks" stauten die Hofier Aach an der Rotismühle ab Ende 2013 so hoch, dass das Wasser die Turbinenräder zum Drehen brachte.


Die Bigpacks im Detail.
Vorne die neue Mauer-Verstärkung vom Dezember 2013 mit Dreiecks-Spitze.
Das Betonmäuerchen links der Säcke (unter Wasser) wurde vor Ende Januar 2014 um 20 Zentimeter erhöht (leichte Nachbesserung: März 2014).
Auf diesem Betonfundament wurde dann am 16. Juli 2014 das "Klappenwehr" montiert.


Betonfundament fertig.
Seit Mitte Februar 2014 sind die Fundamente für das neue (Holz-)"Klappenwehr" am Wehr Rotismühle ausgehärtet. Aufgeraute Betonbereiche in Folge Frost werden im Mai nochmals glatt zementiert.
Metallscharniere fürs geplante Holz-Klappenwehr befinden sich in Rotis, Holz-Dielenbretter liegen montierbereit da.
Voraussichtlich lässt sich das Holz in ein bis zwei Tagen an Ort und Stelle montieren -
mit 9 stabilen Schrauben im Beton-Fundemant gesichert.
Ob es bis Ende Juni stehen kann?
Angestrebt wird's.


Mai 2014
Stauwehr Rotismühle
vom linken Ufer, Stauwehr-unterhalb
vorne rechts: Staufallen-Wehr
hinten rechts: Betonfundament des Überlaufwehrs (Holz-Klappen-Wehr)


Mai 2014
Stauwehr Rotismühle
Blick vom linken Ufer, Stauwehr-oberhalb
am Zulauf zum Triebwerkskanal
vorne links: Staufallen-Wehr
hinten links: Betonfundament für Überlaufwehr (Holz-Klappen-Wehr)


Mai 2014
Stauwehr Rotismühle
Blick vom rechten Ufer
vorne: Beton-Fundament des Überlaufwehrs (Holz-Klappen-Wehr)
hinten: Staufallen-Wehr


Quirlig.
Erkennbar lebendig gluckerte und rauschte Wasser durchs Altbach-Bett ums Stauwehr Rotismühle. Und zwar seitdem die Stauhöhe so hoch liegt, dass durch die Lücke in dem 2012 betonierten Hochwasser-Mäuerchen am Damm des Stauwehrs Nass für allerhand Wassertiere strömte. Nach Hochwasser-Zerstörung November 2015 und Verschluss des Uferdamms (mit einer Pallisade aus 120 rund 3 Meter langen und 15-20 cm starken Holzpfosten reichte das Ingenieurbüro Epller im September 2016 beauftragt von Julian Aicher Pläne für einen neuen "Fischpass" durch den Uferdamm ein - etwas Gewässer-oberhalb.


Steigerung:
Nachdem die Betonfundamente für das neue "Klappenwehr" am Stauwehr Rotismühle ausgehärtet waren, kann der Wasserspiegel oft wieder so hoch gestaut werden, dass reichlich Wasser durch die Lücke in dem gegen Ende 2012 betonierten Überlauf-Mäuerchen fließen kann. Diese Lücke sollte es Wassertieren ermöglichen, um das Stauwehr zu schwimmen.
Im Sommer 2015 erklärten ortskundige Fachleute, durch dieses Mehr-Wasser im Alt-Bach-Bett unterhalb des Staubereichs sei das Gewässer in diesem Abschnitt "aufgewertet" worden.
Hochwasser zerstörte die Lücke im November 2015.
August 2016: Uferd-Damm-Sanierung mit einer Pallisade aus 120 rund 3 Meter langen und 15-20 cm starken Holzpfosten. Der Uferdamm wirkt seither verschlossen.
Im Auftrag von Julian Aicher reichte das Ingenieurbüro Eppler im September 2016 Pläne für einen neuen "Fischpass" beim Landratsamt ein. Er soll etwas Gewässer-oberhalb durch ein Rohr durch den Uferdamm ins Altbachbett der Hofser Ach führen. Also auch mit Wieder-Herstellung der Ruhezonen für Wassertiere.


Regenerative Ruhe …
… statt rasende Hektik: Im Altbach-Bett ums Stauwehr Rotismühle füllte Wasser, das durch die Lücke im 2012 betonierten Hochwasser-Überlauf-Mäucherchen des Damms floss, seit Februar 2014 solche "Gumpen". Also Senken, in denen sich zum Beispiel Fische ausruhen können. Nach Verschluss dieser Lücke im Uferdamm verkleinerte sich die Ruhezone für Wassertiere. Seit September 2016 liegt im Landratsamt Ravensburg der Plan (gefertigt im Auftrag von Julian Aicher) für einen neuen "Fischpass".


Besuch an der Baustelle Stauwehr Rotismühle. Bestaunen erlaubt. Betreten verboten.


14. Juli 2014: Die Metallstützen des neuen Holz-Klappenwehrs
sind gestrichen.


Details der Metall-Streben fürs Holz-Klappenwehr.
Vom Allgäuer Metallschlosser persönlich in Handarbeit
gefertig.


Mittwoch, 16. Juli 2014:
Los geht's damit, das Holz-Klappenwehr auf zu stellen.
Die senkrechten Metallstreben an den Brettern des Klappenwehrs verfügen
am Boden über Scharniere - sind also beweglich.
Daher können sie bei starkem Wasserdruck von gewässer-oberhalb (links)
umfallen. Das schafft bei Hochwasser Platz.


Erfahrener Fachmann bei der Maßarbeit.


Zug um Zug - Dielen-Brett für Dielenbrett, Schraube für Schraube ...


Und jetzt kommen die kleinen Widerlager für die Dachlatten
auf die Betonplatte direkt unterhalb des Klappenwehrs.


Ein Metall-Scharnier direkt Gewässer-unterhalb des
Holz-Klappenwehrs - von oben gesehen.


Aufbau des Holz-Klappenwehrs am 16. Juli 2014:
'So langsam' nimmt's Gestalt an.
Jede Stunde mehr und mehr.


Oberes Ende einer Dachlatte am Holz-Klappenwehr des Überlaufwehrs Rotismühle.
Metall-Konstruktion vom örtlich handwerklich erfahrenen Fachmann.


Schon 'ganz dicht'?
Mit Schraubzwingen kommt zusammen, was zusammen gehört ...


Schraubzwingen beim Montieren des Holz-Klappenwehrs.


Mittwoch, 16. Juli 2014, 15.15 Uhr:
Das Holz-Klappenwehr steht.
Das Wasser kann wieder 'richtig' gestaut werden.


Spätnachmittag des 16. Juli 2014:
An einer schräg verlaufenden Betonplatte zur Sicherung des rechten Ufers
muss noch eine feste Holzkonstruktion neben dem Klappenwehr hin.


Dachlatten halten das Klappenwehr.
Bei Extremhochwasser sollen sie brechen - und das Wehr - verschraubt an den
Metall-Scharnieren am Boden - umfallen.
Viel Platz dann also für Wassermassen.


17. Juli 2014:
Der Kraftwerksbetreiber auf dem Weg zum neu montierten Klappenwehr:
"Kaum zu glauben, dass es jetzt wirklich steht - nach jahrelanger
Sanierung."


Momentaufnahme am Stauwehr


17. Juli 2014:
Holz-Klappenwehr (rechts) von Gewässer-oberhalb (linkes Ufer).


Stauwasser - in der Ruhe liegt die Kraft ...


17. Juli 2014:
Das frisch montierte Holz-Klappenwehr (links)
- von Gewässer-unterhalb vom linken Ufer
aus fotografiert.
Rechts die alten, erhaltenen Staufallen - per
Handkurbel heb- und senkbar (um mehr oder
weniger Wasser durch zu lassen).

Nachdem am 21. und 22. Juli 2014 in Rotis und
dem es durchziehenden Achtal samt Zuläufen wohl
über 60 Liter Regen auf einen Quadratmeter
gefallen waren, zeigt sich die Hofser Ach mit
ihrem Wasserspiegel rund 50 Zentimeter unter
der Kreissttraßen-Brücke nach Legau.
Wassermassen donnern übers Stauwehr.
Zwei (rund 2,70 Meter lange) Bretter-Felder
des Holz-Klappenwehrs Rotismühle fallen
dabei um - eines mit 'Nachhilfe' von Julian
Aicher. Diese Felder stellt Julian Aicher am
23. Juli wieder auf.
Damit hat das Klappenwehr seine Bewährungs-
probe weitgehend bestanden.


7. September 2014:
Jetzt noch vielleicht zwei Baggertage zur
Reparatur von Auswaschungen - vor allem am
Damm-Ufer - beim letzten Juli Hochwasser 2014
und die Einmonate eines kleinen (in etwa
Thermos-Kannen großen) Stellmotörchens
neben dem Leitapparat der Ossberger-Turbine.
Und dann kann die Wasserkraftanlage wohl wieder
'normal' rund um die Uhr so viel Strom gewinnen,
dass er auch ins "allgemeine" Stromnetz fließt.

Bis der Bagger anrollen kann, sollen Auswaschungen/
Umläufe um die Hochwasser-Überlauf-Mauer gegenüber
dem Marien-Bildstöckchen von 1948 mit 10 cm starken
Pfosten geschlossen werden. Sechs davon hat
Julian Aicher am 30. August bereits eingeschlagen,
- 1 bis 15 weitere bei einem nahen Hersteller
zur Lieferung bis 12. September bestellt.
12 dieser 160 cm langen Pflöcke dürften in
etwa einem halben Tag 'händisch' im Boden
befestigt sein.

Bis Monatsende September 2014 sind mindestens
17 solcher Pflöcke eingeschlagen.
Um neue stärkere Auswaschungen und
Umspülungen zu verhindern,
bleiben die Wehr-Staufallen hochgezogen und
der Wasserspiegel entsprechend tief - so dass
auch die Turbine seit September steht - bis
die einstweilen letzten Baggerarbeiten (1-2 Tage)
ausgeführt sein werden.

Samstag, 29. November 2014:
Von etwa 7.oo bis kurz vor 18.oo Uhr schaufelt
der Bagger am Wehr und am Uferdamm
oberhalb der Rotismühle meistens Kies.
So lassen sich die Umlauf-Lücken, die dort
mit den Hochwässern im Sommer entstanden,
verfüllen. Dazu gehört das Überlauf-
Mäuerchen gegenüber dem Marien-Bildstock
von 1948.
Auch die als sichernd-stauende
'Big Packs' mit (bis zu 1 Tonne) Kies befüllten
Säcke werden vor dem Klappenwehr weg
gehieft und großenteils ent-kiest.
Vor Monatsmitte sollen am Stauwehr
einstweilen letzte Arbeiten so fertiggestellt
werden, dass der Triebwerks-Kanal wieder
auf voller Höhe bewässert werden kann.



Mehr zur Geschichte des Wassertriebwerks Rotismühle
unter
Wasserkraftwerk Rotismühle
in
www.rio-s.de



Blick auf's "Klappenwehr" Rotismühle vom rechten Bachufer, leicht gewässer-unterhalb am 14. Dezember 2014.
Das Stauwehr steht ab jetzt so, wie es dauerhaft arbeiten soll.
Stau-bestärkende "Big-Pack"-Säcke sind aus dem Gewässerbett ausgeräumt.


Wie beeinflusste das "Hochwasser" (so ein Warnschild der Straßen-Verwaltung)
in der Nacht vom 3. auf 4. Januar 2015 die Wasserkraftanlage Rotismühle?
Genaueres dazu auf dieser Internetpräsenz www.rotismuehle-aktuell.de unter
J e t z t
ziemlich weit unten
bei
4. Januar 2015.

Und in Folge:
Reparatur des Damms mit Bagger (und ein paar Holzpflöcken ...) am
Samstag, 24. Januar 2015 von 8.oo bis 19.oo Uhr. Und damit nicht der
erste Einsatz an der Wasserkraft-Baustelle Rotismühle bei unter 0 Grad
celsius.
Ergebnis: Der Damm steht wieder - Wasser strömt durch den Mühlkanal.

Danach:
Noch im ersten Vierteljahr 2015 reist Hochwasser erneut mindestens
5 Meter Uferdamm (gewässer-unterhalb des Betonmäuerchens
gegenüber dem Maienbildstock) weg.
Dank Nachbarschaftshilfe (vor allem Manuel Aicher und Susanne Bacher
samt Söhnen und deren Freunden) samt zwei Baggern wird diese
Lücke mit Kies, Erdreich, besonders aber Bäumen. Wurzenln und
Nagelfluh-Steinen um Ostern 2015verschlossen.
Allein an Nagefluh mindestens 4 Lastwagen-Ladungen.
Nagefluh gilt als natürlicher Stein der Region,
- manchmal auch "Naturbeton" genannt.
Kurz: Sanierung mit natürlichen 'Baustoffen'.
Seit Dienstag, 21. April 2015 gegen 11.21 dreht sich die von Josef Dennenmoser
wieder 'angeworfene' Turbine des Wasserkraftwerks Rotismühle so,
dass der Nennleistungs-Anzeiger 3 bis 3,5 Kilowatt bezeichnet.
Rund 70 bis 80 Kilowattstunden Elektrizität verzeichnet der
Stromzähler "Kunde an LEW" seither als Einspeisung ins Netz der
"LEW - Lechwerke" pro Tag. Der Zähler "LEW an Kunde" steht dagegen
weitgehend still.
Für Triebwerksinhaber Julian Aicher erweist sich der der 21. April
daher als Tag "wie Geburtstag, Hochzeitstag und Weihnachten
zusammen". Oder eher: Ein Gefühl des es noch gar nicht Fassen
Könnens.
Vom 23. auf 24. April übernachtet eine Freundin von Christine Abele-Aicher
in Rotis 5 - 2 oberhalb der leicht brummelnden Turbine. Die Ingenieurin
und Heilpraktierin für Psychotherapie meint am morgen danach:
"So gut habe ich schon lange nicht mehr geschlafen."


Julian Aicher hat am
"Tag der Erneuerbaren Energien"
Samstagnachmittag, 25. April 2015
fünf
Interessierten die Wasserkraft-Baustelle gezeigt.
Die örtliche "Schwäbische Zeitung" berichtete am
gleichen 25. April (mit Foto).

Am Sonntagmorgen, 26. April zeigt
Leistungs-Anzeiger des Wassertriebwerks
knapp 4 Kilowatt.

Zeigte der Einspeise-Zähler der Wasserkraftanlage
am 21. April 2015 23 55 13, so lauteten die
Ziffern auf dem gleichen Messgerät am 22.Mai 2015:
23 78 15.
Demnach hat das Wassertriebwerk Rotismühle in
einem Monat 2.302 Kilowattstunden Elektrizität
ins "Lechwerke"-Netz eingespeist.
(Eine Kilowattstunde Strom reicht für etwa
einen Hauptwaschgang oder für eine halbe bis
ganze Stunde Herdplatte.)





Besichtigung der Wasserkraftanlage n u r
nach Vor-Genehmigung durch Julian Aicher.

julian.aicher@rio-s.eu

0 75 61 7 05 77



Am Pfingstmontag, 25. Mai 2015
14.oo Uhr
bot Julian Aicher Führungen durch
die Wasserkraftanlage an.
Anlass: "Deutscher Mühlentag".
Die örtliche "Schwäbische Zeitung"
hatte zuvor darauf aufmerksam
gemacht (D a n k e !).
Es kamen rund 30 Leute.
Weitere Führungen
nach Terminvoranfrage
gerne möglich.


Am "Tag des offenen Denkmals",
14. September 2015
führte Julian Aicher ab 11.o und
ab 14.oo Uhr zwei Gruppen mit
rund 40 Interessierten durch seinen
Teil des Anwesens Rotismühle.
Schwerpunkt: Wasserkraft.
Vier der Teilnehmer kauften
Chritine Abele-Aichers Buch
"Die sanfte Gewalt
Erinnerungen an Inge Aicher-Scholl",
einige luden Julian Aicher abends
in die "Obere Mühle" zum Essen
ein, wieder andere sandten eMails,
um sich Fotos von Ot-Aicher-Plkakaten
zukommen zu lassen.



Zwischen dem 21. April 2015 und
14. September 2015 speiste der
Generator der Wasserkraftanlage
Rotismühle
5 . 9 6 1 , 6 K i l o w a t t s t u n d e n
ins Stromnetz der "Lechwerke" (LEW)
ein.
Da das Wassertriebwerk in dieser Zeit
meist zuerst das hauseigene Netz von
Christine Abele-Aicher und Julian Aicher
bestärkte, dürften zu diesen 5.961,6 kWh
nochmals mindestens 1.000 Kilowattstunden
dazu kommen.


Ein Hochwasser durchbrach am 21. November 2015
den Uferdamm rund 20 Meter oberhalb des
Stauwehrs auf etwa 10 Metern Länge.
Das "Umweltamt" des Landkreises Ravensburg
erklärte die Wieder-Errichtung des Damms
in mehreren Briefen (zuletzt vom 23. Dezember 2015)
für verboten. Nachdem sich der seit Frühsommer
2015 amtierende neue Landrat Harald Sievers
(CDU) der Angelegenheit angenommen hatte,
kam es am 19. Januar 2016 zu einer Vor-Ort-
begehung auf dem Uferdamm Rotismühle
mit Iris Steger (Leiterin "Umweltamt"),
Stefan Häussler (Oberflächengewässer) und
Johann Rupp vom Landratsamt sowie Robert
Rühfel und Peter Sommer vom Stadtbauamt
Leutkirch (5 Behördenbeschäftigte - angefahren
mit 4 Autos) einerseits und Diplomingenieur
und Wasserkraftwerksbetreiber Josef
Dennenmoster und dem Inhaber des
Wassertriebwerks Rotismühle, Julian Aicher.
Leztere beiden betonten den Inhalt
mehrere Briefe von Aichers Fach-Rechtsanwalt
Siegmund Schäfer: Der Uferdamm gehört zur
Wasserkraftanlage Rotismühle mit ihrem
"Altrecht". Demnach dürfe Julian Aicher
jederzeit alle Bestandteile seines Wassertrieb-
werks betriebsfertig halten - also den
durchbrochenen Uferdamm auch wieder
verschließen (lassen). Die Behörden-
vertreter verlangten eine Ingenieursplanung
und wiesen auf denkbare staatliche Zuschüsse.
Nach längerem Telefonat mit Diplom-
-Ingenieur Wolfgang Strasser (Büro Eppler,
Dornstetten), das die Sanierung des
Wassertriebwerks Rotismühle als
(seit über 60 Jahren erfahrenes)
Ingenieurbüro betreut, schrieb "Umwelt"-
-Amtsleiterin Iris Steger am 15. Februar 2016
an Julian Aicher, ihre Behörde verweigere
nun nicht mehr die Zustimmung zur
Ufer-Sanierung, wenn eine Ingenieurplanung
vorliege. Das "Büro Eppler" schlug Julian
Aicher deshalb vor, das Gelände zunächst
durch einen Vermessungsfachmann vor
Ort aufnehmen zu lassen. Nachdem die
erste angefragte Fachkraft nach Arbeits-
-Zusage wegen fehlender Gerätschaft
(Nivelierungsgerät) ihr Angebot zurück-
gezogen hatte, sagte ein weiterer
Vermessungsfachmann am 23. März 2016
zu: "Ich mache das auf jeden Fall."
Der Vermessungs-Fachmann nahm am
Ostermontag, 28. März 2016 mit Gerätschaft
in mehreren Stunden das Gelände auf.
Er lieferte auf die Minute pünktlich
die Daten daraus am Freitag, 1. April
2016 dem Ingenieurbüro Eppler zu.
Dieses kündigte am 31. März an, aus
diesen Messdaten vom 1. April bis
5. April Planzeichnungen zu fertigen.
Das Landratsamt Ravensburg (Rupp)
teilte Julian Aicher am 30. März mit,
es habe mit Wolfgang Strasser, Geschäfts-
führer Ingenieurbüro Eppler, einen
'Vor-Ort-Termin' für Mittwoch, 6. April
verabredet.
Julian Aicher strebt eine Sanierung
an, die erkennbar vor Pfingsten 2016
den Betrieb der Wasserkraftanlage Rotis-
mühle wieder ermöglicht.


Nachdem Julian Aicher im Februar 2016
seinem Nachbarn über Fortschritte bei
zur Sanierung des Uferdamms der
Wasserkraftanlage Rotismühle berichtet
hatte, fragte dieser:
"Sag mal - planst Du da drüben ein
Atomkraftwerk?"


6. April 2016:
Herr Rupp vom Landratsamt Ravensburg
("Umweltamt") und Diplomingenieur
Wolfgang Strasser, Büro Eppler,
samt Praktikant Herr Link, besprechen
mit Julian Aicher am Uferdamm oberhalb
des Stauwehrs Rotismühle die
Sanierung des Damms. Dazu kommen die
nachbarlichen Gebrüder Klotz aus
Legau-Straß.
Strasser bringt einen Geländeplan (aufgrund
aktueller Vermessungen) mit. Er schlägt vor,
den Damm am Hochwasser-Durchbruch so
wieder her zu stellen, wie er bis
2012 stand: Holz-Bretter, Lehm, Kies.
Schlichter Bestands-Schutz - nicht
genehmigungs-bedürftig, wie Strasser sagt.
Dies sei dem Landratsamt bestenfalls
an zu zeigen.
Also keine Hochwasser-Überlauf-Senke
mehr. Herr Rupp sichert zu, im Amt
zu klären, ob das Wort "provisorisch"
gelöscht werden könne.
Auf Bitten Julian Aichers erklärt sich
Dilomingenieur Wolfgang Strasser dazu
bereit, für den Ufer-Damm-Wieder-Verschluss
auch eine zweite Plan-Variante vor zu legen,
die den Damm an dieser Stelle etwas tiefer
ausgeführt und so vom Hochwasser über-
stömbar darstellt. Mit Zusatz-Kosten-Berechnung.

Der Kolk unterhalb des sanierten
Stauwehr-Überlauf-"Klappenwehrs" kann mit
Kies, darauf (dort teils schon liegenden)
Natur-Kies-Wackern (bis 40 cm Durchmesser)
und darauf einer Stahl-Beton-Platte
(20-30 cm) gefüllt werden. Also Sicherung
des Wehr-Ablaufs. Dies bestätig Herr Rupp als
machbar

Herr Rupp betont mehrmals, die Material- und
Maschinen-Anlieferung dürfe nicht vom
rechten Bachufer erfolgen, da dort ein
"Flora-Fauna-Habitat"-Gebiet eingetragen
sei. Rupp schlägt daher Belieferung und
Befahrung vom linken Ufer (gewässer-unterhalb
Marien-Bildstöckchen und am Wehr) vor.
Auf Julian Aichers Bitte, dies auch so schriftlich
so zu benennen, antwortet Herr Rupp, dies
könne er gerne tun.
Herr Rupp sagt dem bayerischen Nachbarbauern Klotz
(Legau-Straß) zu, mit Rupps Naturschutz-Kollegen
im (benachbart-byerischen) Landratsamt Mindelheim
zu besprechen, ob die Blumenwiese, die der vom
Hochwasser-umggeleitete Bach im Altbachbett
("Flora Fauna Habitat") oder die vom Bach
bedrohte, noch bestehende Blumenwiesse
dort eher schützenswert seien.

Dipl. Ing. Wolfgang Strasser sichert entsprechende
Planunterlagen bis vor Monatsmitte April
zu. Herr Rupp erklärt, es sei dann durchaus
denkbar, dass noch im April die entsprechende
amtliche Zustimmung vorliege.

Planung für eine Fisch-Umgehung etwa
30-40 Mter gewässer-oberhalb des
derzeitigen Damm-Durchbruchs dann bis
Anfang September 2016.



7. April 2016:
Nach einer Vor-Ort-Besprechung des
Wasserkraftwerks Berg-Kasernen - unter
anderem mit 3 Kreisräten - begleitet
der dort mit beratende IHK-Gewässerökologe
Johannes Prinz Julian Aicher nach Rotis. Beide be-
sichtigen den Bereich rund 30-50 Meter Gewässer
-oberhalb des derzeitigen Damm-Durchbruchs
(gegenüber Marienbildstock von 1948).
Johannes Prinz schlägt dabei vor, durch den
Bestehenden Damm ein Rohr ("50er Rohr" ?)
mit zwei bis 3 Metern Länge als Fischweg zu
legen - um den 'Dammkörper' möglichst wenig
zu schädigen. Sicherung (Beton? größere Steine?)
am Einlauf und direkt dort gepflanzte Weiden/Eschen
zur Verstärkung.
Johannes Prinz: "Danach soll sich das
Wasser im erkennbaren, jetzt noch trockenen
Altbachbett selbst seinen Weg suchen."
Ökologisch hochwertige, leicht höher
angestaute Seichtflächen - etwa für Jungfische -
seien dort nicht aus zu schließen.
Prinz hält dies für zwischen 5.000 und
10.000 Euro für machbar.
Dies begrüßt Julian Aicher, da die vorgesehene
Fischumgehung Rotismühle dann andere
Inhaberinnen und Inhabern vergleichbar
großer Wassertriebwerke als bezahlbares
Vorbild zur Nachahmung dienen könne.
Dieser Standort für den Fisch-Umfließungs-Weg
Rotis war am 19. Januar 2016 vom Landratsamt
(Herr Häussler, Herr Rupp, Frau Steger)
und von den Herren Rühfel und Sommer
von der "Großen Kreisstadt Leutkirch"
vorgeschlagen worden.

Am Dienstag, 24. Mai 2016 meldet das die
Sanierungs-Planung ausführende Ingenieur-Büro
Eppler Dornstetten) an Julian Aicher, dass
aufgrund seiner zusätzlichen Zusendungen von
Dokumenten (nach Vermessung) alle
Daten für die Anfertigung des Sanierungsplans
vorlägen.
Soll diese Planung durch sehr 'sicher' sein.

Mit ein Grund, warum Ingenieurbüro und
Wasserkraftwerks-Eigentümer sich sehr
grundlegend dafür stark machten, sowohl
aktuellst Daten vom Vermessungsprofi als
auch geschichtliche Akten her zu schaffen
und diese kartographisch ab zu gleichen.
Dabei erwies es sich als nicht immer einfach,
alte und aktuelle Höhen-Mess-Systeme
ab zu stimmen. Schließlich gelang's.


Ende Mai 2016 lag die erste entsprechende Plan-
zeichnung des Ingenieurbüros zur Dammsanierung
Julian Aicher vor.




6. Juni 2016

Am 6. Juno 2016 sendet das Julian Aicher beratende
Ingenieurbüro diese Planungsdaten mit einer
eMail das geschäftsführenden Ingenieurs an das
Landratsamt Ravensburg.




14. Juni 2016

Am 14. Juni 2016 sendet Johann Rupp (Landratsamt Ravensburg)
an Diplomingenieur Wolfgang Strasser (Geschäftsführer
des Büro Eppler, Dornstetten) eine eMail mit
"vielem Dank für die Übersendung der Pläne",
äußert aber auch noch "ein paar spontane Fragen".
Rupp regt einen weiteren Vor-Ort-Term in an.

Am Gleichen Dienstag, 14. Juni 2016 um 10.oo Uhr
treffen sich Bau-Transport-Unternehmer Reischmann
(Leutkirch) und Julian Aicher am Ufer des Staubereichs
der Hofser Ach. Reischmann kündigt ein Angebot
zur Dammsanierung für kommende Woche an.
Reischmann bittet Julian Aicher, sich nach günstigem
Kies um zu schauen. Dipl. Ing Wolfgang
Strasser hatte Johann Rupp am 6. Juni
angekündigt, Julian Aicher nehme in der
Sache mit Bauunternehmen Kontakt auf.
Reischmann und Aicher besichtigen an diesem
14. Juni überrascht den dritten Versuch des Bauamts
der "Großen Kreisstadt Leutkirch", ihr Bachufer
mit Bagger und scheren 'Grünten'-(?)-Steinen
sichern zu lassen. Dabei freundliches Gespräch
der beiden mit dem Baggerfahrer und Peter Sommer
vom Bauamt Leutkirch. (Julian Aicher hatte
das Bauamt am 22. März auf rutschende
Ufersteine am städtischen Ufer mit Fotos
aufmerksam gemacht.)


Anfang Juli 2016
Am 1. Juli 2016 bestätigt das Landratsamt
Ravensburg den von Diplomingenieur Wplfgang
Strasser (Büro Eppler) vorgeschlagenen
Vor-Ort-Termin am/auf dem Uferdamm der
Wasserkraftanlage Rotismühle für
Montag, 11. Juli 2016 um 15.oo Uhr.


3. August 2016
Das "Umweltamt" des Landkreises Ravensburg
erteilt schriftlich die Genehmigung, die im
November 2015 im Uferdamm des
Wasserkraftwerks Rotismühle gerissene gut
10 Meter lange Lücke zu verschließen.
Und zwar angelehnt an den ursprünglichen
Zustand gemäß Planung Ingneieurbüro
Eppler: mit Holzpfosten (mindestens 15
Zentimeter stark, Lehm, Humus und Kies.

Julian Aicher bedankt sich bei der Behörde
und beim Ingenieurbüro. Bis einschließlich
4. August informiert er seine Brüder in Rotis,
die "Große Kreisstadt Leutkirch" und die
Fischereiberechtigten schriftlich über die
Genehmigung und die daraus folgenden
Bauvorhaben.
Am 4 August werden rund 30 drei Meter lange
und (mindestens) 15 cm starke Holzpfosten
vom nachbarlichen Fichtenforst auf den
Uferdamm nahe Baustelle geschleppt.
Julian Aicher nennt dem Bauunternehmer
eine weitere Quelle in Leutkirch für
Holzpfosten. Bedarf: insgesamt etwa 100.
Rund 48 Liter Regen, die zwischen dem
4. August 2016 um etwa 22.oo Uhr und
Freitagabend, 5. August, 18.oo Uhr in
Rotis fallen, bremsen zunächst weitere
Bau-Vorbereitungen am 5. und 6.
August.
Am 4. August 2016 besucht ein Dachdecker
nochmals das Flachdach des Kraffthauses
Wasserkrafwerk Rotismühle. Er sagt zu,
die Dachabdichtung Richtung altes
Kornmühlhaus ab (etwa Anfang)
September 2016 vor zu nehmen.


Montag, 8. August 2016
morgens gegen 9.oo Uhr:
Beginn der Baggerarbeiten zur
Verfüllung des 'Kolks'/"'Gumpens'
unterhalb des Holz-Klappenwehrs
der Wasserkraftanlage Rotismühle
mit Kies. Betonplatte darauf
(rund 15-20 cm) kommt mit
geliefertem Beton ab etwa
15.45 Uhr auf besagten Kies
und ist gegen 18.oo Uhr
angelegt: fest betretbar am
Dienstagmorgen, 9. August.
Im Beton: ein Baustahlgitter (auf
mindestens 60% der Fläche).
Bauunternehmer Reischmann liefert
am 8. August noch gut 20
Stämme mit (mindestens) 15 cm
Durchmesser und meist 6 Meter
länge.
Damit befinden sich die Bauarbeiten
am 8. August voll im Zeitplan.


Dienstag, 9. August 2016
Julian Aicher putzt die Straße, an der
der Beton ausgeladen wurde, mit
Schaber, Besen, Stahlbesen und Wasser.
Fischereiberechigter Skrodzki schaut
mittags vorbei und kündigt an, sich die
kommenden Tage nochmals vor Ort
blicken zu lassen.


11. August 2016
Abends liegen 80 rund drei Meter lange und
etwa 20 cm starke Pfosten unten
angespitzt im jetzt noch wasserlosen
Bereich des Bachbetts.
Für die Pfosten-Palisade am Uferdamm.

12. August 2016
Bretter vom Illerufer (Fluhmühle)
zur Verstärkung der Pfosten-Palisade
kommen an die Baustelle.


15. August 2016
Bis abends stehen 28 Holzpfähle
Palisaden-ähnlich im Gewässer-unteren
Teil der Uferlinie der November 2016
bei Hochwasser durchbrochenen
Lücke im Uferdamm Wasserkraftwerk
Rotismühle. Am Samstag, 13.
August hatte der Bagger die ersten
Pflöcke dort eingedrückt.

16. August 2016
60 Holzpfähle stehen, (kleinen teils
schon mit Brettern verdichtet
(siehe 15. August.)
Bauunternehmer und Bauherr Julian
Aicher stellen fest: Die Arbeiten
befinden sich voll im Zeitplan.


17. August 2016
An den Ufern der Ufer-Sanierungs-Baustelle
(siehe 15 und 16. August) stehen jetzt
rund 70 etwa 3 Meter lange und
15-25 cm starke Pfähle.
Der Lehn dahinter (Uferdamm) ist
teils schon eingebracht.
Lehn dahinter ist teils schon bis auf
die Endhöhe aufgefüllt.


18. August 2016
Johann Rupp (Landratsamt Ravensburg)
und Diplomingenieur Wolfgang Strasser
(Büro Eppler, Dornstetten) bezeichnen
die bisher sichtbaren Bauarbeiten als
gut.
Gegen 18.oo Uhr stehen unter Regen
rund 80 Pfosten. Deren Einrammen
erwies sich angesichts von "Nagefluh"-
-Untergrund teils als mühsam.

19. August 2016
An diesem Freitagmorgen kommen
große Teile des Lehms von Julian
Aichers Parkplatz zur
Wasserkraft-Stau-Ufer-Baustelle.
Viel weiteres Füllmaterial
(sarunter 'Grüntensteine') rollt an.
Abends stehen über 80 Pfosten
an den Ufern.

20. August 2016
An diesem Samstagabend ragen
97 rund drei Meter lange und
15-25 cm starke Rundholz-Pfosten
mehr oder weniger senkrecht
aus dem Erdreich. In dieses hatte
sie ein Bagger rund 50-90 cm tief
eingerammt. Teils erschwert durch
"Nagefluh"-(Fels-)Untergrund.
Die am Bau beteiligten sprechen
am Samstagnachmittag, 20. August
darüber, dass die jetzt noch
rund 250 cm bis 300 cm breite
Lücke im Uferdamm (durch die
augenblicklich die Hofser Ach
rauscht) bis 24. August komplett
verschließen lassen müsste.


22. August 2016
Am Montagabend, 22, August stehen 103
15-25 cm starke, etwa drei Meter lange
Holzpfähle an oder in den Ufern
der Hofser Ach (Höhe: gegenüber
Marienbildstock) vom Bagger bis zu
1 Meter tief meist senkrecht ins
Erdreich gerammt da. Ein weiteres
rundes halbes Dutzend dieser Rund-
hölzer ist eher waagerecht verbaut.
Meist schätzen dünne, biegsame
Bretter die Pfosten-Pallisade.
Noch fließt die Ach - sommerlich
klein - durch die restlichen
2 (bis 3?) Meter der Ufer-Damm-
-Bruchstelle vom Hochwasser,
November 2016. Verschluss am
Dienstag, 23. August?


Dienstag, 23. August 2016
Kurz vor 17.oo Uhr wirkt der Uferdamm
der Wasserkraftanlage Rotismühle
(gegenüber Marienbildstöckchen
von 1948) verschlossen und dicht.
Er war dort und Hochwasser-/Starkwasser-
-Druck im November 2015 gebrochen.
Über 115 mehr oder minder senkrecht
stehende (teils fast etwa 1 Meter tief
von einem Bagger ins Erdreich gerammte)
rund drei Meter lange und 15-25 Zentimeter
starke Rund-Holz-Stämme sichern "Seit
an Seit" jetzt das Ufer. Hinter (und teils:
vor) ihnen: Lehm - bis zu 2 Meter breit.
An der Pfosten-Palisade Richtung Bachbett:
waagerecht vernagelte Bretter.
Die Hofser Ach rauscht nun wieder
durch's "obere" (Haupt-)Stauwehr
des Wasserkraftwerks Rotismühle.
Der Triebwerkskanal selbst bleibt (infolge
offener Wehr-Fallenstöcke) noch trocken.
23. August 2016: Der Tag, auf den
Wasserkraftwerks-Inhaber Julian
Aicher seit November 2016 gehofft
hatte. Die Genehmigung zu dieser
Sanierung vom Landratsamt Ravensburg
war am 3. August 2016 eingegangen.
Die (zum Beispiel angesichts rund 50
Schulter-getragner 3-Meter-Rundhölzer)
teils sehr schwere körperliche Arbeit
(wegen "Naturschutz"-Auflagen
nicht großenteils mit Maschinen ausführbar)
erwies sich nur mit Hilfe vieler kräftig
zupackender Hände als möglich.
Dafür dankt ihnen Julian Aicher sehr!


Donnerstagabend, 25. August 2016
etwa gegen 18.(30) Uhr.
Nachdem mit seiner Hilfe über
120 rund drei Meter lange und etwa
15-25 cm starke Rund-Holz-Stämme
in den Boden-Grund des Ufers
gerammt, Kies, Lehm und allerhand
Wackersteine an und in den
Uferdamm eingebaut worden sind,
verlässt der Bagger diese
Baustelle definitiv.
Es scheint einstweilen vollbracht.
Gefühl des Staunens und der
Dankbarkeit beim Kraftwerks-
inhaber Julian Aicher.



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Veranstaltungen mit Bezug zu

Donnerstag,19. Oktober 2017
19.00 Uhr
Museum im Bock
(neben dem Rathaus)
Leutkirch
Vortrag Carsten de Riese
"Mythos Rotis"


Freitag, 11. August 2017
19.30 Uhr
Museum im Bock,
Leutkirch
(neben dem Rathaus)
bei schönen Wetter im Museumshof
Lesung von Christine Abele-Aicher und
Julian Aicher aus Christine Abele-Aichers
Buch
"Die sanfte Gewalt
Erinnerungen an Inge Aicher-Scholl"
aus Anlass des
11. August 2017
- 100ster Geburtstag von Inge Aicher-Scholl
(11. August 1917 - 4. September 1998).
Veranstalterin: Volkshochschule Leutkirch




17. Mai bis 24.(?) November 2017:

Ausstellung
r o t i s. u n d. o t l. a i c h e r
Museum im Bock
Leutkirch
(Am Gänsbühl, nahe Rathaus)
Veranstalterin: Heimatpflege Leutkirch
www.heimatpflege-Leutkirch.de



1. September 2016:
25ster Todestag von Otl Aicher
(13. Mai 1922 - 1. September 1991).
Seine Bauten prägen die Rotismühle
bis heute mit.
Siehe auch Ausstellungen in Berlin
und Köln - 12 Zeilen weiter unten.

"Gezapft und verleimt
Otl Aicher
Linien und Zeichen"
Ausstellung vom 27. August bis 1. Oktober 2016
bei
Martin Bohns
formformsuche
Flitzegraben 22
50676 Köln
www.formformsuche.de

Ab 1. September in YouTube zu sehen:
Vortrag Professor Dr. René Spitz am
8. Mai 2016 in der "Rotisserie" Rotis
zum Thema:
"Otl Aicher
1922-1991
25 Jahre nach dem Tod des Gestalters
- was bleibt?"
Einfach in YouTube René Spitz Otl Aicher
Vortrag Rotis
eingeben.
Tilo Grätz und Julian Aicher erstellten
das Filmdokument.

Ab 31. August 2016 ist der
von der Rotismühle (Julian Aicher)
aus mit hergestellte Film
"RaD Regenerativ am Donauufer"
in YouTube zu sehen.

Freitag, 26. August 2016:
Manuel Aicher und Susanne Bacher
heiraten in Rotis bei einer berührenden
afrikanischen Trauung nahe des
Marienbildstöckchens beim Ufer
der Hofser Ach.
Standesamt Leutkirch:
Samstag, 27. August 2016, 11.oo Uhr.




Sonntag, 8. Mai 2016
10.30 Uhr
Vortrag
Professor Dr. René Spitz
"Rotisserie" Leutkirch-Rotismühle
zum Thema
"Otl Aicher
1922-1991
25 Jahr nach dem Tod des Gestalters
- was bleibt?"
Eintritt frei.
Sitzplatz-Reservierung ab 8. Mai 2016,
7,45 Uhr nicht mehr möglich - aber
es gibt mehr Sitzbank-Plätze als die
bisher gut 50 Anmeldungen für
solche Plätze.
Wer per Fahrrad oder zu Fuß kommt,
findet übrigens leichter einen Parkplatz.



Freitag, 29. April 2016
16.oo Uhr
Öffentliches Kurz-Seminar
im
Farny-Hotel
Kisslegg-Dürren (Kreis Ravensburg)
östlich von Wangen A 96
bei freiem Eintritt
zum Thema
"100 bis 20
100% bis 2020?
Kann der Altkreis Wangen seinen
Strombedarf bis 2020 komplett aus
heimisch-erneuerbaren Energiequellen
decken?"
Kurzvorträge regional-erfahrener
Experten aus der Praxis.
Eine Veranstaltung 30 Jahre nach der
Reaktorkatastrophe von Tschernobyl
(26. April 1986) geboten vom
Kreisverband Ravensburg der
ödp ökologisch demokratische partei.
Organisation und Moderation:
ödp-Kreisrat Julian Aicher
(Büro rio's www.rio-s.de)
Leutkirch-Rotismühle.


Sonntag, 24. April 2016
Heute feiert die von Inge Aicher-Scholl
(11. August 1917 - 4. September 1998)
www.ingeaicherscholl.de
mit gegründete und bis 1974 geleitete
vh ulm Ulmer Volkshochschule
ihren 70sten Geburtstag.
Schönes Fest dazu ab 23. April 2016.
Am 16. April 2016 Eröffnung der Ausstellung
von Nachdrucken von Plakaten, die Otl Aicher
(13. Mai 1922 - 1. September 1991)
in den 1940er/1950er/1960er Jahren für
die vh ulm entworfen hatte in
"Alberts Cafe" in der vh ulm im EinsteinHaus,
Kornhausplatz.
Einige Dutzend Originale solcher Plakate hatten
Christine Abele-Aicher und Julian Aicher seit
2012 der vh gespendet.





Sonntag, 8. Mai 2016
10.30 Uhr
(Saalöffnung: 10.oo Uhr)

"Rotisserie"
Leutkirch-Rotismühle

Vortrag
Professor Dr. René Spitz:

Otl Aicher
1922-1991
25 Jahre nach dem Tod des Gestalters - was bleibt?


Eintritt frei
(Austritt auch).

Sitzplatz-Reservierung bei
julian.aicher@rio-s.eu
0 75 61 7 05 77
möglich.



Da bis 1. Mail 2016 bereits 26 Sitzplätze
reserviert waren, empfiehlt sich solche
Reservierung rasch
- idealerweise v o r 5. Mai.





René Spitz lehrt als Professor
Designtherorie und Internationales Design
an der Rheinischen Fachhochschule Köln
Für den WDR berichtet er seit 20 Jahren
über das aktuelle Designgeschehen
(mehr als 350 Sendungen).
Er war Vorsitzender des Fachbeirats
des Internationalen Forums für Gestaltung
(IFG) Ulm.
Zwischen 1988 und 1991 auf Empfehlung
Otl Aichers für die Firma durst (Brixen)
gearbeitet.

Eine Veranstaltung des Vereins
otl aicher rotis eV
organisiert und moderiert von Julian Aicher.

Herzliche Einladung.




Arbeiten des "büro aicher" aus seiner Zeit v o r Rotis:
"Das Designwunder von 1972" hängen bis
17. Januar 2016 in Form von 21 Original-
-Plakaten aus Otl Aichers Büro für die
Olympischen Sommerspiele München
1972 im "Wälderhaus" Hamburg-Wilhelmsburg.
Adresse: Am Inselpark 19 21109 Hamburg
(ehemals Containerbahnhof)
Telefon: 040 302 156

Am 1. September 2016 jährt sich
Otl Aichers Todestag
(13. Mai 1922 - 1. September 1991)
zum 25. mal.




29. September 2015
bis
17. Januar 2016
Wälderhaus
Hamburg
(Am Inselpark 19
ehemals Containerbahnhof)
Ausstellung
Erinnerungen
Olympia-Plakate München 1972



Sonntag, 13. September 2015
11.oo bis 17.oo Uhr
Tag des offenen Denkmals
Bereich Wasserkraftanlage Rotismühle
Führungen um 11.oo und um 14.oo Uhr
Eintritt frei.
Es kamen zu den beiden Führungen insgesamt
rund 40 Leute - teils bis aus Stuttgart.
Einige zeigten sich so angeregt, dass
sie Julian Aicher noch am gleichen
Spätnachmittag/Abend in die
"Obere Mühle" Leutkirch-Ausnang
zum Essen eiinluden.
Vier kauften sich Christine Abele-Aichers
das Buch "Die sanfte Gewalt. Erinnerungen
an Inge Aicher-Scholl".


Freitag, 8. Mai 2015
19.oo Uhr
Restaurant Cafe Bock
Leutkirch (neben dem Rathaus)
Eröffnung Ausstellung
"Kohleförderung"
mit Zeichnungen des
Hofser Achtals.
Siehe auf dieser Internetseite:
Hofser Achtal.


Samstag, 25. April 2015
14.oo Uhr
Rotis 5 - 2
(Gebäude mit bis zum Erdreich ragenden
schwarzen Außenkamin):

Führung durch die Baustelle
Wasserkraftanlage Rotismühle
zum
"Tag der Erneuerbaren Energien"

Eintritt frei (Austritt eher auch)

Nach Möglichkeit bitte Anmeldung bis
13.oo Uhr an

julian.aicher@rio-s.eu

0 75 61 7 05 77






Donnerstag, 23. April 2015
19.30 Uhr
Geschwister-Scholl-Schule Leutkirch

Autorinnenlesung
von
Christine Abele-Aicher
aus ihrem Buch
"Die sanfte Gewalt.
Erinnerungen an Inge Aicher-Scholl"

Abendkasse: 5 Euro.

Veranstalterinnen:
Volkshochschule Leutkirch
und
Geschwister-Scholl-Schule Leutkirch














Eine schlichte Steintafel aus den 1930er Jahren an einem der Häuser der Rotismühle verrät es: Die "Rotismühle" fand sich in Urkunden erstmals 1414. In Zusammenhang mit einem Leutkircher Bürger. Als Burgmühle der Feste Rotis.
Albrecht Roth hat sich damit jahrelang befasst.

Begrüßung und Moderation:
Julian Aicher

Termin 2
zu
600 Jahre Rotismühle.





Kambodscha im Allgäu?

Die "tagesschau in 100 Sekunden"
- an zu sehen in 76 Minuten.
Derart verzerrt zeigte sich Internet in Gebäuden
des Hofser Achtals (also auch in Rotiis) bis 2014.
Im Haus Rotis 5 - 2 brach zudem etwa alle
zehn Tage die eMail-Verbindung ab.
So die "Qualität" der Verbindung seitens der
"Deutschen Telekom".
Mit ihr hatte die "Große Kreisstad Leutkirch"
einige Jahre verhandelt. Erfolglos. Dann wandte sich
die Gemeindeverwaltung an den vertrauenswürdigeren
privaten Anbieter "smart dsl" (Wiggensbach(Oberallgäu), ließ
im Sommer 2013 ein Leer-Rohr durchs Hofser Achtal
legen und ermöglichte so, dass ab 19. März
2014 die "tagesschau in 100 Sekunden" tatsächlich
in 100 Sekunden in Rotis 5 - 2 zu sehen war.

Julian Aicher hatte am 12. Juno 2012 an Bundeskanzlerin
Angela Merkel geschrieben. Seine Bitte: Die
Regierungschefin möge doch bitte dafür sorgen,
dass im 'ländlichen Raum' in Deutschland ähnlich
'schnelles Internet' bereit stehe, wie in Kambodscha.
Dort hatte nämlich eine Freundin von Christine Abele-Aicher
und Julian Aicher als "Entwicklungshelferin" gearbeitet.
Mit TDSL-vergleichbar schnellem Internetanschluss
in ihrem Dorf. Wie viel Zeit benötigten die Fachleute
in dem "Entwicklungsland", das entsprechend schnelle
Netz im Dorf bereit zu stellen? "Einen halben Tag haben
sie schon gebraucht."

In der Rotismühle dürften ähnliche Anschlussfristen
etwa 5 Jahre gedauert haben.
Und leider nicht nur dort.
Allein Julian Aicher hat diese Mangel-Lieferung der
Deutschen Telekom inzwischen rund 10.00 Euro
gekostet.

Bisher (März 2015) weigert sich das teils bundeseigene
"Unternehmen" diesen Schaden zu begleichen.




Dezember 2012 erschienen:
das Buch
"otl aicher, gestalter"

Die Konstanzer Kunstgeschichtlerin
Eva Moser
hat es geschrieben und Mitte Dezember 2011
veröffentlicht - das Buch:
"otl aicher. gestalter"

Also 456 Seiten geballte Information
- einschließlich 374 Abbildungen

Graphisch gestaltete das Buch Berthold Weidner,
der jahrelang bei Otl Aicher in Rotis gearbeitet
hatte.

Verlag Hatje Cantz
Ostfildern

ISBN 978-3-7757-3201-7




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