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Otl-Aicher-Moebel

"Ulmer Hocker"

aus Besitz von Inge Aicher Scholl
(11. August 1917 bis 4. September 1998)
und
Otl Aicher
(13. Mai 1922 bis 1. September 1991)






2015
ersteigerte jemand in München ein
solches Original-HfG-Möbel aus
Besitz von Inge Aicher-Scholl und
Otl Aicher im Rahmen des
damals gebotenen Preises:
4.500 Euro.


Da sie selbst noch 'was zum Sitzen' brauchen,
wollen Christine Abele-Aicher und Julian
Aicher jetzt, Februar 2017, eigentlich keinen
"Ulmer Hocker" aus HfG-Beständen
direkt aus Rotis mehr hergeben.
Wer indes unbedingt noch einen
Original-Aicher-"Ulmer Hocker" von
Rotis 5 - 2 erwerben möchte,
mag ein 'marktgerechtes' Kaufangebot
richten an

julian.aicher@rio-s.eu

Sinnvollerweiße, bevor's andere tun.

2010 ersteigerte jemand in München einen
von Otl Aicher besessenen "Ulmer Hocker"
für 5.500 Euro.





K l a s s i k e r
d e u t s c h e r
G e s t a l t u n g s - G e s c h i c h t e

440 Millimeter hoch, 393 Millimeter breit,
295 Millimeter tief und 2,1 Kilogramm schwer.
So die Maße des "Ulmer Hocker"s.

Wer hat's erfunden? Zur Frage, wer das
schlichte Möbel denn tatsächlich entwickelt habe,
kam es immer wieder zu Streit. Namen wie
Paul Hildinger, Hans Gugelot, Max Bill und Otl
Aicher tauchten dabei auf. Das Archiv der
"Hochschule für Gestaltung" (HfG) Ulm nannte
das hölzerne Gebilde schließlich "Ulmer Hocker".
War es doch 1954 an der HfG entstanden.

Heute gilt der "Ulmer Hocker" als Klassiker
deutscher Gestaltungs-Geschichte. Im
Online-Auftritt der "Süddeutschen Zeitung"
findet sich unter dem Suchwort "Ulmer Hocker"
ein Artikel vom 11. Mai 2010. Unter dem Titel
"Ich will 16.000 sehen" steht dort, jemand
habe bei einer Versteigerung in München für
den "Ulmer Hocker" 6.500 Euro bezahlt.
Gefragt, warum von ihr für ein Möbel, das es im
Fachhandel neu nachgebaut für rund 180 Euro
gäbe, jetzt mehrere Tausend Euro
hingeblättert worden seien, habe die ersteigern-
de Person gesagt: Otl Aicher saß persönlich drauf.
Auf Nachfrage Julian Aichers erklärte das
Münchner "Auktionshaus Quittenbaum", tat-
sächlich seien 2010 "nur 5.500 Euro" für den
"Ulmer Hocker" berappt worden.

In den Rotiser Privaträumen von Inge Aicher-
-Scholl, Otl Aicher und deren Familie standen
bis 1998 mehrere dieser alten "Ulmer Hocker"
aus der HfG. Genutzt von Otl Aicher, Inge
Aicher-Scholl samt Familienmitgliedern.
U n d von vielen ihrer Gäste.
Zu ihnen zählten Norman Foster, Klaus Brack,
Martin Walser, Daniela Koros, Hans-Joachim
Friedrichs, Andreas Dornheim, Johannes Rau,
Klaus Sam, Ilse Aichinger, Claudia Fuchs,
Erhard Eppler, Katharina Adler, Gottfried
Härle, Walter Münch, Martina Heinz-
Freudenthaler, Christa Wolf ..

Nach Logik der Münchner Versteigerung 2010
müssten die letzten dieser "Ulmer Hocker"
aus Rotis fraglos weit mehr als 5.500 Euro
wert sein. Schließlich vertrauten ihnen sowohl
Otl Aicher als auch Inge Aicher-Scholl als
auch etliche andere namhafte ihre Schwer-
kraft an. Siehe Gästeliste oben.

Jetzt, Februar 2017, möchten
Christine Abele- -Aicher und Julian Aicher
allerhöchstens noch e i n e n
letzten "Ulmer Hocker" in klassischer
Herstellungsart wie oben als Foto gezeigt
veräußern.
Nachdem Julian Aicher inzwischen alle
vollständigen von Otl Aicher entworfenen
und von ihm selbst genutzten 'großen'
"rotisserie"-Tisch-Segmente (mit Stühlen)
und vollständig erhaltenen Barhocker
aus Entwurf und Besitz von Otl Aicher
veräußert hat (bis auf je einen einzigen von
drei verschiedenen Konstruktions-Typen
dieser stabilen Barhocker), kann
Julian Aicher jetzt, Januar 2017,
von Möbeln seiner Eltern jeweils
nur noch ein Einzelstück offerieren.


A k t u e l l e r
H i n w e i s
F e b r u a r 2 0 1 7
Einzelstück (besitzbare Truhe)
aus Holzwerkstatt der Ulmer
"Hochschule für Gestaltung" (HfG)
ähnlich "Ulmer Hocker"
- mit 2 cm Brettstärke -
(als Einzelstück vom HfG-Archiv festgestellt)
von Julian Aicher
julian.aicher@rio-s.eu
zum Kauf angeboten.
Dieses Einzelstück kaufte jemand zu
Ostern 2017.
Julian Aicher kann es also nicht mehr liefern
- aber bei weiterem Kaufinteresse den
Käufer von Ostern 2017 fragen, ob er es
weiter veräußern möchte.







Es spricht indes sehr vieles dafür, dass sich
die Neu-Eigentümerinnen und -Eigentümer
solcher Gestaltungs-Gegenstände dabei
höchster Werte erfreuen. Denn die
Moderne könnte wieder modern werden.
Warum? Die Tastatur des iPhone geht auf
Vorentwicklungen aus der Ulmer "Hoch-
schule für Gestaltung" (HfG) zurück.
Das "bauhaus dessau" feiert 2019 seinen
100sten Geburtstag. Inge Aicher-Scholl,
Verfasserin des Buchs "Die Weiße Rose"
und Jahre lang auch für die "Geschwister
Scholl Stiftung" (die die "Hochschule für
Gestaltung" in Ulm trug) tätig, wäre
am 11. August 2017 100 Jahre alt
geworden.
Die von ihr 1946 mit gegründete und bis
1974 geleitete
vh ulm
Ulmer Volkshochschule
feierte am 24. April 2016 ihren
70sten Geburtstag.



Otl Aichers gestalterisches Schaffen zeigte
sich aktuell unter anderem mit einer
Ausstellung von 'Olympia-Plakaten'
(für die Olympischen Sommerspiele
München 1972) bis 17. Januar 2016 im
Wälderhaus Hamburg. Im Sommer 2016,
dann graphische Werke Aichers in
Bad Waldsee und Ulm öffentlich.
Ebenso in Berlin und Köln. 2017 in China?





Rund um das an lebensfähig weiter
entwickelter Kultur kaum überversorgt
wirkende Deutschland werden die Möglich-
keiten der Moderne schon mehr erkannt.
Siehe iPhone-Tastatur. Dazu gehört offenbar
auch Gedenken an Geschichte. Venedig wird-
mete 2014 seiner Architektur der Moderne
seit 1950 eine Ausstellung. Und auch in
der Schweiz erinnerte eine Ausstellung an
eine frühe Künstlerin der Moderne.
Dazu kamen 2015 die Feiern in etlichen
europäischen Hauptstädten zum 70sten
Gedenken an die "bedingungslose Kapitulation"
der deutschen Wehrmacht am 8. Mai 1945.
Otl Aicher hatte sich mehrmals geweigert,
mit Nazi-Deutschland zusammen zu arbeiten.
So trat er 1940 keiner NS-Organisation bei
- und durfte deshalb kein schriftliches
Abitur ablegen. Aus der Wehrmacht
entfernte er sich mehrmals unerlaubt
- was damals mit Todesstrafe bedroht war.
Das Gefängnis der Berliner GeStaPo (Geheime
Staats-Polizei) an der Prinz-Albrecht-Straße
hatte er schon 1937 von innen gesehen.
Verhaftungsgrund damals: Besuch einer
'entarteten' Ausstellung in Berlin. Mit Werner,
Hans und Sophie Scholl war er befreundet.
Deren Schwester Inge heiratete er 1952
und zählte mit ihr zu den Gründungsmitgliedern
der Ulmer "Hochschule für Gestaltung" (HfG).

Erkennt auch Deutschland solche Schätze
aus der Gestaltungs-Geschichte der Moderne,
dann wohl zu einer Zeit, in der immer mehr
Leute merken: Die vermeintlichen Reichtümer
reiner Geldmengen bestehen nicht zuletzt
aus vielerlei Nullen. Solche Erkenntnisse
dürften sich 2017 noch eher erweitern.
Gelten doch schon heute
bewährte Sachwerte wieder mehr.
Schön, wenn sie auch noch funktionieren.
Beweglich und doch stabil.



S i e , liebe Leserin, lieber Leser, wollen
mehr wissen?
Dann wenden Sie sich doch einfach direkt an

Julian Aicher

0 75 61 7 05 77

julian.aicher@rio-s.eu



"Die Möbel sind wunderschön"
Dr. Nicole Fritz
Leiterin des Kunstmuseums Ravensburg







S e l t e n h e i t s - W e r t e

Internet, i-Phone, Twitter, facebook- vieles
scheint 2014 viel schneller als 1974.
Und damit wirklich besser?
"Subprime-Krise", "Finanz-Krise", "Euro-Krise",
baldiges (?) Börsen-Blasen-Platzen;
kaum noch nennenswerte Zinsen bei Banken
- Stichworte, die 'kluge Köpfe' zum Nachdenken
bringen können. Also zu Überlegungen wie:
Was ist wirklich was wert?

Sachwerte gewinnen so eine neue
Wertschätzung.

Zum Beispiel nutzbare Möbel. In ihrer
Standfestigkeit über Jahre bestens bewährt
- sogar bei Rockkonzerten.

Oder etwa auch Möbel, die heute nicht mehr
hergestellt werden.
Mobiliar, das nur in begrenzter Stückzahl
(wohl rund 30) entstand.

Möbel von international geachteten Gestaltern.
Wie die Barhocker, die Otl Aicher (1922-1991)
selbst entwarf. Und selbst nutzte. Ebenso
wie es seine Frau Inge Aicher-Scholl (1917-1998)
und wohl auch viele seiner Besucher - von
Sir Norman Foster, Hans Joachim Friedrichs,
Willy Daume, Ilse Aichinger, Christa Wolf
und Johannes Rau taten.

S i e , verehrte Leserin, verehrter Leser,
wollen sich solche Werte erwerben?

D a n n sollten Sie sich
s c h n e l l ( e r )
als andere entscheiden.
Denn die Barhocker aus Entwurf und genutzt
von Otl Aicher hat Julian Aicher bis August
2014 alle verkauft (davon einige bis
nach Kanada).
Einzige Ausnahme: In Rotis 5 - 2 steht
im Juli 2017 noch ein einziger
dieser vollständig erhaltenen Barhocker,
entworfen in den 1970er Jahren von
Otl Aicher und von ihm selbst genutzt -
ohne den waagerechten Höhen-Verstellungs-
-Hebel direkt unter der runden, schwarzen
Sitzfläche
- sichtbar auf dem Foto oben links.

Siehe
Unikat






Das letzte Original- -Otl-Aicher-Tischsegment
(Fotos unten) ging im August 2014 an die
"Heimatpflege Leutkirch eV".
Weitere Kauf-Anfragen nach dem
Tischsegment sind daher sinnlos.



Sie, liebe Leserin, lieber Leser, suchen
dennoch weitere Einzelgegenstände
aus Otl Aichers Entwurf und Nutzung?
Wer weiß - vielleicht haben Sie ja
Glück und melden sich noch rechtzeitig
im Juli 2017 bei

julian.aicher@rio-s.eu

0 75 61 7 05 77






Als Mit-Gründer und zeitweiliger Rektor der "Hochschule
für Gestaltung" (HfG) Ulm und "Gestaltungsbeauftrag-
ter" für die Olympischen Spiele München 1972 erwarb
sich Otl Aicher einen internationalen Ruf als Grafiker.

Doch Otl Aicher entwarf auch Möbel.
Und zwar solche, die sowohl seinen Design-Ansprüchen
entsprachen als auch nutzbar wirkten. Von Aicher selbst.

Von den hier gezeigten Möbelstücken ließ Otl Aicher
jeweils nur wenige herstellen.
Die hier gezeigten Barhocker etwa 30 mal.
Über ein gutes Zehntel davon verfügte 2013 noch Julian
Aicher.
Sie werden heute nicht mehr hergestellt.


Februar 2017:
Von diesem Barhocker, entworfen von Otl Aicher
in den 1970er Jahren und von ihm selbst
genutzt, steht in Rotis 5 - 2 noch ein
einziger zum Verkauf.
Also jene Ausführung o h n e fast
waagerechten Höhen-Verstellungs-Hebel direkt
unter der runden, schwarzen Sitzfläche.

Siehe:
Unikat


Die hier gezeigten Barhocker bot Julian Aicher
bis Ostern Frühjahr 2013 zum Verkauf an.
Ein allerletzter, vollständig erhaltener
ist davon im Juli 2017 noch von
Rotis 5- 2 aus zu erwerben.



Was kostet so ein metalliges Original-Teil?

Bei einer Versteigerung in München zahlte jemand
für den hölzernen "Ulmer Hocker" 5.500 Euro.
Begründung des Käufers: Otl Aicher saß persönlich
drauf.

Auf den hier abgebildeten Barhockern saß Otl
Aicher nicht nur selbst - auch seine Frau Inge
Aicher-Scholl nutzte sie. Auch Gäste in Rotis,
zu denen etwa Sir Norman Foster zählte.
Dass weitere Besucher von Otl Aichers Büros
in Rotis ebenfalls eines ihrer wertvollsten
Körperteile diesem Barhocker anvertrauten,
lässt sich wohl vermuten: Johannes Rau,
Hans Joachim Friedrichs, Willy Daume ...

Anders als der "Ulmer Hocker", den sich viele
der Hunderten von HfG-Studierenden erwarben,
wird der hier gezeigte Original-Barhocker von Otl
Aicher heute nicht mehr hergestellt.
Außerdem ließ Otl Aicher das metallig-runde Möbel
nur etwa 30 mal fertigen.

Nach 'Logik' der Versteigerung in München müsste
der Original-Otl-Aicher-Barhocker heute also weit
über 5.500 Euro kosten.
Doch in Rotis gehen die Uhren manchmal anders.
Deshalb gibt's dort den Original-Otl-Aicher-Barhocker
für einen Preis unter demjenigen
Tarif, der bei der Auktion in München für die
hölzernen "Ulmer Hocker" bezahlt wurde.

Julian Aicher veräußerte die wenigen Barhocker
nach dem Windhund-Verfahren: Wer zuerst kommt
und kauft, kauft zuerst.
Im Juli 2017 ist daher in Rotis 5 - 2 noch ein
einziger vollständig original-erhaltener zu haben.

julian.aicher@rio-s.eu


Stabil und bewährt:

Bei vielen Veranstaltungen - auch Rockkonzerten -
bewiesen Original-Otl-Aicher-Barhocker ihre
starke Stabilität und Beweglichkeit.
Auf fünf 'Füßen' mit Rädchen dran.



Présentation du dernier exemplaire de tabouret de bar conçu et utilisé par Otl Aicher

Caractéristiques du tabouret de bar:

au siège rond en similicuir

diamètre: 37 centimètres
épaisseur du siège: 7 centimètres

Hauteur totale du modèle:
70 centimètres

à cinq roulettes

poids:
8 kilogrammes

sans poignée ni
réglage en hauteur

le tabouret de bar se trouve actuellement à Rotis 5 - 2 à Leutkirch en Allemagne

création et production dans les années 1970

le modèle a tenu le coup en concerts de rock,
avec des personnes pesant plus de 100 kilogrammes

IL est disponible à la vente
chez
Julian Aicher
Rotis 5 - 2
à Leutkirch/Allemagne

Cet object unique réunit
beaucoup d'aspects intéressants.



Prix à debattre:
2.202 Euros


Le fameux type de caractère "Rotis" a été crée dans les ateliers de graphisme de Otl Aicher.
Il était l'ami de Hans et Sophie Scholl (les frères et soeurs Scholl, "Geschwister Scholl").
Il fut emprisonné par la Gestapo dans la prison "Prinz-Albrecht-Straße" à Berlin lors d'une visite de l'exposition d'"art dégéneré" ("Entartete Kunst") avec un ami. Il déserta plusieurs fois de l'armée Allemande ("Wehrmacht"), et ceci avant 1945.
Inge Aicher-Scholl (1917-1998), la rédactrice du livre "La Rose Blanche" ("Die Weiße Rose") fut son épouse en 1952. Ensemble ils ont fondé la fameuse université de graphisme "Hochschule fuer Gestaltung" (HfG) à Ulm en Allemagne. Otl créa le dessin des jeux olympiques d'été 1972 à Munich.

O t l A i c h e r

(13. Mai 1922 - 1. Septembre 1991).

Il a conçu le graphisme des pictogrammes d' orientation des aéroports de Francfort et de Munich qui sont encore utilisés aujourd'hui.



Otl Aicher dessina également des meubles, ce qui est moins connu.
Après 1970 il dessina par exemple des tabourets de bar. Il fit produire une trentaine de ce type de tabourets utilisés dans ses ateliers dans un ancien moulin de Rotis près de Leutkirch au sud de l'Allemagne entre Lindau (Lac de Constance) et Munich.

Non seulement Otl Aicher dessina ce tabouret de bar, mais s'en servit lui-même ainsi que son épouse Inge Aicher-Scholl et de nombreux amis de la famille visitant Rotismühle (le moulin de Rotis), parmis eux l'ex-président Johannes Rau, l'écrivain de la RDA Christa Wolf, le fameux architecte Sir Norman Foster et autres.

Après le mort d'Otl Aicher, quelques-uns des tabourets de bar restaient à Rotis. Ils ont fait leur preuve pendant des concerts de rock. Ils ont supporté des personnes pesant plus de 100 kilogrammes.

Un bon nombre de tabourets de bar de Otl Aicher ont été vendu entre-temps.

En julliet 2017, il n'en reste plus qu'un seul exemplaire à Rotis comme décrit cidessus.

La personne souhaitant bientôt être heureux propriétaire de cette pièce unique est priée de prendre contact avec Julian Aicher dès maintenant.

julian.aicher@rio-s.eu

[mail julian.aicher@rio-s.eu

0049 75 61 7 05 77




Tisch (samt Stühlen). Entworfen von Otl Aicher (1922-1991)
und von ihm persönlich samt vielen Freunden,
Geschäftspartnern und Beschäftigten
ab etwa 1974 in Rotis genutzt.

160 cm lang, 120 cm breit, 63 cm hoch
aus 2 cm starken Massivholzplatten


Bis Februar 2014 gab es noch eine
definitiv allerletzte Garnitur, die in Rotis 5 - 2
stand, zu kaufen.
Im Januar 2014 meldeet sich ein Kaufwilliger.
Zwei weitere Interessierte kündigten Prüfung
des Angebots an (Stand 27. Januar 2014).
Das Tischsegment wurde schließlich im Februar
2014 nach Berlin verkauft.


Wer sich mit Gestaltung in Deutschland nach 1945
befasst, kommt am Namen von Otl Aicher (1922-1991)
nicht vorbei.
Selbst Leuten, die sich mit Design nicht beschäftigen,
gilt der ehemals zeitweilige Rektor und Mitbegründer
der "Hochschule für Gestaltung" (HfG) in Ulm als
"Gestaltungsbeauftragter" der Olympischen Spiele
München 1972 als bekannt.

Doch selbst nicht allen Fachleuten bewusst:
Otl Aicher entwarf auch Möbel.
Nicht zuletzt solche, die er an seinem letzten Lebensort
Rotis (1972-1991) selbst nutzte.
Zum Beispiel massive Holztische - mit passenden
Stühlen. Letztere auf DIN-A-0 zusammenklappbar.

An diesen Tischen tagte er mit Freunden und
Geschäftspartnern im ehemaligen Kuhstall, den
Inge Aicher-Scholl und Otl Aicher zur Kantine
und zum Veranstaltungssaal ausbauen ließen.
Hier saßen sowohl Sir Norman Forster als
auch - nach Otl Aichers Tod 1991 - die
'alternativen' Nobelpreisträger Dr. Heinz Dürr
und Dr. Hermann Scheer sowie früher Beschäftigte
des Büro Aicher (später: Rotis Büros) und
schließlich Musikerinnen und Musikern aus
Leutkirch. London und Louisiana samt unzähligen
Teilnehmerinnen und Teilnehmern von
Seminaren in den 1990er Jahren.

Mit ihrem massiven, auf ihre Art fast urgemütlich
wirkenden Massivholzplatten zeigen sich die
Tische als eine Mischung aus HfG-Kultur und
Allgäuer Handwerkstradition.

Ein Fachmuseum schätzte den Wert
einer solchen Tischgarnitur auf gut
6.000 Euro ein.

Die Tische (samt passenden Stühlen:
zusammengeklappt: DIN-A-0) wurden und
werden nicht nachgebaut.



Das letzte in Rotis 5 - 2 stehende Tisch-Segment
hat Julian Aicher im Februar 2014 nach Berlin
verkauft.

Daher gilt für die 'großen' Original-Otl-Aicher-Tisch-
-Segmente mit Holz-Klappstühlen die bewährte
rheinische Regel: "Wat fort is is fort."



160 cm long
120 cm large
65 cm high
4 cm thick massive wood panels
4 wooden folding chairs

The “pictogram” sign language for the Olympic games in Munich in 1972, the improved Lufthansa "crane", the ZDF logo in the 1970s. They all are united by one thing: Their origin: the offices of Otl Aicher (1922-1991). The co-founder and temporary headmaster of the Ulmer "hochschule für gestaltung" (hfg – academy of design) whose international influence on graphic design is still noticeable nowadays.

Less known: Otl Aicher also created furniture. A very small part of them were actually produced, namely the furniture Aicher created for his last leaving and working place in Rotis Leutkirch. The furniture where for the most part produced by regional companies.

Among this furniture: massive wood table and wooden folding chairs. Half a dozen of these table sets were fabricated on behalf of Otl Aicher in the early 70's. They look like a mix between style elements from the wooden furniture of the Ulm "college of design" and massive Allgäuer artisanry.

Otl Aicher sat on them together with his employees. Also during meetings with clients, for lunch, enjoying Swabian “Maultaschen” or “Kässpätzle” or for internal meeting. Important ideas for design concepts for companies such as Bulthaup, ZDF or FSB may have occurred while sitting at these massive wooden tables. The table still look new thank to their clear edges and their stability.

Julian Aicher (* 1958) had sold until august 2014 the very last of these sets, until February 2014 still existed in Julian Aichers rooms in Rotis.


Would you like some more information?
Perhabs about some few other design-furnitures,
produced according to plans by Olt Aicher?
Please contact: julian.aicher@rio-s.eu



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Veranstaltungen mit Bezug zu Rotis:


Freitag, 11. August 2017
19.30 Uhr
Museum im Bock,
Leutkirch
(neben dem Rathaus)
bei schönen Wetter im Museumshof
Lesung von Christine Abele-Aicher und
Julian Aicher aus Christine Abele-Aichers
Buch
"Die sanfte Gewalt
Erinnerungen an Inge Aicher-Scholl"
aus Anlass des
11. August 2017
- 100ster Geburtstag von Inge Aicher-Scholl
(11. August 1917 - 4. September 1998).
Veranstalterin: Volkshochschule Leutkirch




17. Mai bis 24.(?) September 2017:

Ausstellung
r o t i s. u n d. o t l. a i c h e r
Museum im Bock
Leutkirch
(Am Gänsbühl, nahe Rathaus)
Veranstalterin: Heimatpflege Leutkirch
www.heimatpflege-Leutkirch.de



1. September 2016:
25ster Todestag von Otl Aicher
(13. Mai 1922 - 1. September 1991).
Seine Bauten prägen die Rotismühle
bis heute mit.
Siehe auch Ausstellungen in Berlin
und Köln - 12 Zeilen weiter unten.

"Gezapft und verleimt
Otl Aicher
Linien und Zeichen"
Ausstellung vom 27. August bis 1. Oktober 2016
bei
Martin Bohns
formformsuche
Flitzegraben 22
50676 Köln
www.formformsuche.de

Ab 1. September in YouTube zu sehen:
Vortrag Professor Dr. René Spitz am
8. Mai 2016 in der "Rotisserie" Rotis
zum Thema:
"Otl Aicher
1922-1991
25 Jahre nach dem Tod des Gestalters
- was bleibt?"
Einfach in YouTube René Spitz Otl Aicher
Vortrag Rotis
eingeben.
Tilo Grätz und Julian Aicher erstellten
das Filmdokument.

Ab 31. August 2016 ist der
von der Rotismühle (Julian Aicher)
aus mit hergestellte Film
"RaD Regenerativ am Donauufer"
in YouTube zu sehen.

Freitag, 26. August 2016:
Manuel Aicher und Susanne Bacher
heiraten in Rotis bei einer berührenden
afrikanischen Trauung nahe des
Marienbildstöckchens beim Ufer
der Hofser Ach.
Standesamt Leutkirch:
Samstag, 27. August 2016, 11.oo Uhr.




Sonntag, 8. Mai 2016
10.30 Uhr
Vortrag
Professor Dr. René Spitz
"Rotisserie" Leutkirch-Rotismühle
zum Thema
"Otl Aicher
1922-1991
25 Jahr nach dem Tod des Gestalters
- was bleibt?"
Eintritt frei.
Sitzplatz-Reservierung ab 8. Mai 2016,
7,45 Uhr nicht mehr möglich - aber
es gibt mehr Sitzbank-Plätze als die
bisher gut 50 Anmeldungen für
solche Plätze.
Wer per Fahrrad oder zu Fuß kommt,
findet übrigens leichter einen Parkplatz.



Freitag, 29. April 2016
16.oo Uhr
Öffentliches Kurz-Seminar
im
Farny-Hotel
Kisslegg-Dürren (Kreis Ravensburg)
östlich von Wangen A 96
bei freiem Eintritt
zum Thema
"100 bis 20
100% bis 2020?
Kann der Altkreis Wangen seinen
Strombedarf bis 2020 komplett aus
heimisch-erneuerbaren Energiequellen
decken?"
Kurzvorträge regional-erfahrener
Experten aus der Praxis.
Eine Veranstaltung 30 Jahre nach der
Reaktorkatastrophe von Tschernobyl
(26. April 1986) geboten vom
Kreisverband Ravensburg der
ödp ökologisch demokratische partei.
Organisation und Moderation:
ödp-Kreisrat Julian Aicher
(Büro rio's www.rio-s.de)
Leutkirch-Rotismühle.


Sonntag, 24. April 2016
Heute feiert die von Inge Aicher-Scholl
(11. August 1917 - 4. September 1998)
www.ingeaicherscholl.de
mit gegründete und bis 1974 geleitete
vh ulm Ulmer Volkshochschule
ihren 70sten Geburtstag.
Schönes Fest dazu ab 23. April 2016.
Am 16. April 2016 Eröffnung der Ausstellung
von Nachdrucken von Plakaten, die Otl Aicher
(13. Mai 1922 - 1. September 1991)
in den 1940er/1950er/1960er Jahren für
die vh ulm entworfen hatte in
"Alberts Cafe" in der vh ulm im EinsteinHaus,
Kornhausplatz.
Einige Dutzend Originale solcher Plakate hatten
Christine Abele-Aicher und Julian Aicher seit
2012 der vh gespendet.





Sonntag, 8. Mai 2016
10.30 Uhr
(Saalöffnung: 10.oo Uhr)

"Rotisserie"
Leutkirch-Rotismühle

Vortrag
Professor Dr. René Spitz:

Otl Aicher
1922-1991
25 Jahre nach dem Tod des Gestalters - was bleibt?


Eintritt frei
(Austritt auch).

Sitzplatz-Reservierung bei
julian.aicher@rio-s.eu
0 75 61 7 05 77
möglich.



Da bis 1. Mail 2016 bereits 26 Sitzplätze
reserviert waren, empfiehlt sich solche
Reservierung rasch
- idealerweise v o r 5. Mai.





René Spitz lehrt als Professor
Designtherorie und Internationales Design
an der Rheinischen Fachhochschule Köln
Für den WDR berichtet er seit 20 Jahren
über das aktuelle Designgeschehen
(mehr als 350 Sendungen).
Er war Vorsitzender des Fachbeirats
des Internationalen Forums für Gestaltung
(IFG) Ulm.
Zwischen 1988 und 1991 auf Empfehlung
Otl Aichers für die Firma durst (Brixen)
gearbeitet.

Eine Veranstaltung des Vereins
otl aicher rotis eV
organisiert und moderiert von Julian Aicher.

Herzliche Einladung.




Arbeiten des "büro aicher" aus seiner Zeit v o r Rotis:
"Das Designwunder von 1972" hängen bis
17. Januar 2016 in Form von 21 Original-
-Plakaten aus Otl Aichers Büro für die
Olympischen Sommerspiele München
1972 im "Wälderhaus" Hamburg-Wilhelmsburg.
Adresse: Am Inselpark 19 21109 Hamburg
(ehemals Containerbahnhof)
Telefon: 040 302 156

Am 1. September 2016 jährt sich
Otl Aichers Todestag
(13. Mai 1922 - 1. September 1991)
zum 25. mal.




29. September 2015
bis
17. Januar 2016
Wälderhaus
Hamburg
(Am Inselpark 19
ehemals Containerbahnhof)
Ausstellung
Erinnerungen
Olympia-Plakate München 1972



Sonntag, 13. September 2015
11.oo bis 17.oo Uhr
Tag des offenen Denkmals
Bereich Wasserkraftanlage Rotismühle
Führungen um 11.oo und um 14.oo Uhr
Eintritt frei.
Es kamen zu den beiden Führungen insgesamt
rund 40 Leute - teils bis aus Stuttgart.
Einige zeigten sich so angeregt, dass
sie Julian Aicher noch am gleichen
Spätnachmittag/Abend in die
"Obere Mühle" Leutkirch-Ausnang
zum Essen eiinluden.
Vier kauften sich Christine Abele-Aichers
das Buch "Die sanfte Gewalt. Erinnerungen
an Inge Aicher-Scholl".


Freitag, 8. Mai 2015
19.oo Uhr
Restaurant Cafe Bock
Leutkirch (neben dem Rathaus)
Eröffnung Ausstellung
"Kohleförderung"
mit Zeichnungen des
Hofser Achtals.
Siehe auf dieser Internetseite:
Hofser Achtal.


Samstag, 25. April 2015
14.oo Uhr
Rotis 5 - 2
(Gebäude mit bis zum Erdreich ragenden
schwarzen Außenkamin):

Führung durch die Baustelle
Wasserkraftanlage Rotismühle
zum
"Tag der Erneuerbaren Energien"

Eintritt frei (Austritt eher auch)

Nach Möglichkeit bitte Anmeldung bis
13.oo Uhr an

julian.aicher@rio-s.eu

0 75 61 7 05 77






Donnerstag, 23. April 2015
19.30 Uhr
Geschwister-Scholl-Schule Leutkirch

Autorinnenlesung
von
Christine Abele-Aicher
aus ihrem Buch
"Die sanfte Gewalt.
Erinnerungen an Inge Aicher-Scholl"

Abendkasse: 5 Euro.

Veranstalterinnen:
Volkshochschule Leutkirch
und
Geschwister-Scholl-Schule Leutkirch














Eine schlichte Steintafel aus den 1930er Jahren an einem der Häuser der Rotismühle verrät es: Die "Rotismühle" fand sich in Urkunden erstmals 1414. In Zusammenhang mit einem Leutkircher Bürger. Als Burgmühle der Feste Rotis.
Albrecht Roth hat sich damit jahrelang befasst.

Begrüßung und Moderation:
Julian Aicher

Termin 2
zu
600 Jahre Rotismühle.





Kambodscha im Allgäu?

Die "tagesschau in 100 Sekunden"
- an zu sehen in 76 Minuten.
Derart verzerrt zeigte sich Internet in Gebäuden
des Hofser Achtals (also auch in Rotiis) bis 2014.
Im Haus Rotis 5 - 2 brach zudem etwa alle
zehn Tage die eMail-Verbindung ab.
So die "Qualität" der Verbindung seitens der
"Deutschen Telekom".
Mit ihr hatte die "Große Kreisstad Leutkirch"
einige Jahre verhandelt. Erfolglos. Dann wandte sich
die Gemeindeverwaltung an den vertrauenswürdigeren
privaten Anbieter "smart dsl" (Wiggensbach(Oberallgäu), ließ
im Sommer 2013 ein Leer-Rohr durchs Hofser Achtal
legen und ermöglichte so, dass ab 19. März
2014 die "tagesschau in 100 Sekunden" tatsächlich
in 100 Sekunden in Rotis 5 - 2 zu sehen war.

Julian Aicher hatte am 12. Juno 2012 an Bundeskanzlerin
Angela Merkel geschrieben. Seine Bitte: Die
Regierungschefin möge doch bitte dafür sorgen,
dass im 'ländlichen Raum' in Deutschland ähnlich
'schnelles Internet' bereit stehe, wie in Kambodscha.
Dort hatte nämlich eine Freundin von Christine Abele-Aicher
und Julian Aicher als "Entwicklungshelferin" gearbeitet.
Mit TDSL-vergleichbar schnellem Internetanschluss
in ihrem Dorf. Wie viel Zeit benötigten die Fachleute
in dem "Entwicklungsland", das entsprechend schnelle
Netz im Dorf bereit zu stellen? "Einen halben Tag haben
sie schon gebraucht."

In der Rotismühle dürften ähnliche Anschlussfristen
etwa 5 Jahre gedauert haben.
Und leider nicht nur dort.
Allein Julian Aicher hat diese Mangel-Lieferung der
Deutschen Telekom inzwischen rund 10.00 Euro
gekostet.

Bisher (März 2015) weigert sich das teils bundeseigene
"Unternehmen" diesen Schaden zu begleichen.




Dezember 2012 erschienen:
das Buch
"otl aicher, gestalter"

Die Konstanzer Kunstgeschichtlerin
Eva Moser
hat es geschrieben und Mitte Dezember 2011
veröffentlicht - das Buch:
"otl aicher. gestalter"

Also 456 Seiten geballte Information
- einschließlich 374 Abbildungen

Graphisch gestaltete das Buch Berthold Weidner,
der jahrelang bei Otl Aicher in Rotis gearbeitet
hatte.

Verlag Hatje Cantz
Ostfildern

ISBN 978-3-7757-3201-7




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